Monschau: Parken per Handy: SMS statt Knöllchen

Monschau: Parken per Handy: SMS statt Knöllchen

Das beschauliche Monschau als Vorreiter für eine neue technische Errungenschaft: Seit Anfang Juli bereits können Besucher der Monschauer Altstadt ihre Parkgebühren bequem und bargeldlos mit ihrem Mobiltelefon bezahlen.

Fast 190 Autobesitzer haben in den ersten Wochen bereits Gebrauch vom neuen Service gemacht. Am Donnerstag nun wurde das Handyparken offiziell durch die Stadt Monschau und den Siegener Dienstleister vorgestellt.

Die Situation kennt fast jeder Autofahrer: Ein Plätzchen für den fahrbaren Untersatz ist gefunden und man geht brav zum nahegelegenen Parkautomaten, um einen Parkschein zu ziehen. Doch im Portemonee findet sich kein Kleingeld, und weder ein Wechselautomat, noch menschliche Hilfe ist in Sicht.

Hier hilft in Monschau nunmehr das Handy, „denn ein solches hat heute ja praktisch jeder dabei”, weiß Bürgermeisterin Margareta Ritter. Der Autofahrer liest am Parkautomaten die sechsstellige Parzzonennummer ab, hängt sein KFZ-Kennzeichen und die gewünschte Parkdauer dahinter und schickt das Ganze per SMS an die Kurzwahlnummer 44077.

Nach kurzer Zeit kommt die Bestätigung, also gleichsam das virtuelle Parkticket, per SMS. Abgerechnet wird die Parkgebühr dann über die Mobilfunkrechnung oder - nach vorheriger Registrierung - per Bankeinzug am Monatsende.

„Bequemer gehts wirklich nicht”, freute sich Margareta Ritter bei der Präsentation über Monschaus Vorreiterrolle. Denn in der Städteregion ist die Rurstadt nun die erste Kommune mit dem fortschrittlichen Service.

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