Nordeifel: Nordeifeler Bezirksligisten haben Nachholtermine

Nordeifel : Nordeifeler Bezirksligisten haben Nachholtermine

Auf die beiden Nordeifeler Bezirksligisten warten heute Abend Nachholtermine. Vier Tage vor dem Eifelderby können beide Vereine ihre Form überprüfen. Für den FC Roetgen ist die Begegnung bei Rheinland Dremmen der zweite, aber gleichzeitig auch der letzte Nachholtermin. Ganz anderes sieht es bei den Eicherscheidern aus, auf deren Nachholagenda ab dieser Woche bis Mitte Mai nur englische Wochen stehen.

Heute Abend stellt sich an der Bachstraße die SG Union Würm-Lindern vor, danach folgen noch vier weitere Nachholspiele.

Germania Eicherscheid — SG Union Würm-Lindern: Die Vorbereitung auf den zweiten Saisonabschnitt war aufgrund des grimmigen Winters in Eicherscheid nicht optimal, umso überraschter ist Trainer Marco Kraß, wie gut seine Mannschaft sich bisher in der Rückrunde präsentiert. Vier Spiele absolvierten die Blau-Weißen, landeten drei Siege und teilten sich mit Tabellenführer Arminia Eilendorf die Punkte.

Total zufrieden war der Germania Coach nach dem 6:1-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Sparta Gerderath. Im Hinspiel hatten die Eicherscheider eine 0:4-Niederlage kassiert, umso erfreuter war der Trainer über den nie gefährdeten Sieg und die gelungene Revanche. Seiner Meinung nach einziges Manko war die schwache Chancenverwertung. „Wir mussten gegen diesen schwachen Gegner zehn, zwölf Tore machen.“

Die Niederlage in Gerderath war zwar der absolute Tiefpunkt, sie zeigte aber auch eine positive Signalwirkung, denn danach blieben die Blau-Weißen ungeschlagen und landeten sieben Siege und drei Unentschieden. „Ich glaube, nach der guten Serie sind wir aus dem Gröbsten raus.“ Der Coach hat die Abstiegsgedanken beiseitegelegt.

„Können einen Punkt holen“

Mit Union Würm-Lindern stellt sich heute Abend an der Bachstraße ein starker Aufsteiger vor, der sich im oberen Tabellendrittel etabliert hat. Im zweiten Saisonabschnitt verzeichnete die Mannschaft aus dem Geilenkirchener Stadtteil zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Der Germania-Coach schätzt den Gegner aufgrund seiner guten Einzelspieler, er sieht sein Team aber nicht chancenlos. „Ich glaube, wir haben eine gute Form und können einen Punkt holen.“

TuS Rheinland Dremmen — FC Roetgen: Fünf Spiele absolvierte Columbia Donnerberg in der Rückrunde und gewann diese auch gegen die Topteams der Liga Arminia Eilendorf und Eintracht Verlautenheide allesamt souverän. Mehr Mühe als erwartet hatten die Donnerberger am vergangenen Spieltag mit dem FC Roetgen, der sich ersatzgeschwächt hervorragend zur Wehr setzte und bis zur 89. Minute ein Unentschieden hielt.

Dann entschied der Schiedsrichter sich nach einer unübersichtlichen Situation für Eckball anstatt für Abstoß und den mogelten die Stolberger über die Linie. FC-Abwehrspieler Benny Frank regte sich über die Schiedsrichterentscheidung auf und sah dafür Gelb-Rot. In der Schlussminute nutzten die Stolberger noch einen Konter zum schmeichelhaften 3:1-Endstand. „Die Jungs haben alles gegeben und hatten mehr verdient“, attestierte FC-Trainer Bernhard Schmitz seiner Mannschaft eine kämpferisch und spielerisch gute Leistung. Da alle Kellerteams Niederlagen kassierten, richtete die Niederlage für den FC keinen größeren Schaden an.

Für die Schwarz-Roten ist weiterhin Abstiegskampf angesagt, aber noch ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft realisierbar. Nach zuletzt drei Niederlagen, die bei realistischer Einschätzung zu erwarten waren, wartet heute Abend ein kleines Endspiel auf die Roetgener, denn auch die Dremmener sind noch nicht gerettet. Bernhard Schmitz hat seinen Jungs nach der Niederlage in Stolberg neuen Mut zugesprochen und setzt auf die gute Mentalität seines Teams. „Wir haben uns geschüttelt, nun muss es weitergehen und wir hoffen, dass wir in Dremmen etwas holen.“ Aus personeller Sicht wird der Coach wieder improvisieren müssen.

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