Imgenbroich: Nicht „zu groß planen“: Neues Baugebiet der Stadt Monschau

Imgenbroich: Nicht „zu groß planen“: Neues Baugebiet der Stadt Monschau

Die Stadt Monschau will in Imgenbroich weiteres Bauland ausweisen. Dabei handelt es sich um das Gebiet Bruchzaun/Lindenweg/ Auf der Knag.

Gerne hätte Bürgermeisterin Margareta Ritter dem Planungsausschuss der Stadt Monschau am Dienstag schon einen Aufstellungsbeschluss vorgelegt, soweit seien die Planungen aber noch nicht gediehen, sagte Ritter.

Zurzeit befinde sich die Stadt noch mit Grundstückseigentümern im Gespräch, außerdem fehle bislang die Entwässerungsplanung für das Gebiet. Der Mischwasserkanal im Bruchzaun sei bei Starkregen schon jetzt überfordert, so dass über andere Möglichkeiten nachgedacht werden müsse, erklärte Ritter.

Der Aufstellungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren wird nun nach der Sommerpause angestrebt. Es sei sinnvoll die Entwicklung in Imgenbroich voran zu treiben, sagte Gregor Mathar (SPD) dazu. Gleichzeitig verwies er auf das bestehende Baugebiet in Monschau auf der Haag. Mit Blick darauf sagte er, man müsse das eine tun, ohne das andere zu lassen. Außerdem solle die Stadt angesichts der demografischen Entwicklung nicht „zu groß planen“.

Auch in Konzen im Bereich Am Feuerbach können in Zukunft freie Grundstücke bebaut werden. Die Mitglieder des Planungsausschusses und des Rates sprachen sich einstimmig für eine Außenbereichssatzung aus, die eine Ergänzung der vorhandenen Bebauung und Entwicklung ermöglichen soll. Auf den unbebauten Grundstücken werden nur Einzelhäuser mit maximal zwei Wohnungen gestattet.

(ag)
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