Mützenich: Nicht wegzudenken aus dem Dorfgeschehen

Mützenich : Nicht wegzudenken aus dem Dorfgeschehen

„Besuchen Sie uns und sehen sich unser Haus an. Treffen Sie alte Bekannte, Freunde, ehemalige Mützenicher, und sprechen Sie über die gute alte Zeit. Lassen Sie die Vergangenheit wieder lebendig werden, indem Sie Erinnerungen und Erlebnisse austauschen.“

Mit diesen Worten (aus dem Willkommens-Flyer) begrüßt der Heimatverein Mützenich stets seine Gäste in der „Uraalt-Scholl“, an der Ringstraße 4, jenem historischen Haus, in dem 1830 das erste „richtige“ Schulgebäude des Venndorfes eingeweiht wurde. Am vergangenen Sonntagmorgen waren viele originale, ehemalige und Neu-Mützenicher der Einladung ins bzw. ans heutige Dorfmuseum gefolgt, wo der Verein sein 20-jähriges Bestehen feierte. Zudem konnte der 1. Vorsitzende, Günter Völl, internationale Gäste des Sommercamps der Uni Köln begrüßen, die auf ihrer Busrundfahrt durch die Städteregion auch Halt am Museum machten.

„Der Erhalt und die Pflege des Dorfmuseums ist unsere Hauptaufgabe“, ließ Völl verlauten. Dies bilde riesige Aufgaben und der Vorstand täte sich ob dieser enormen Arbeit auch manchmal schwer, fuhr er fort. Doch sind Heimatverein und Museum, eben die Uraalt-Scholl, die eigentlich zum Bau des benachbarten Feuerwehrhauses abgerissen werden sollte, in den letzten 20 Jahren längst nicht mehr wegzudenkende Institutionen geworden. Das zeigen auch die heutige Mitgliederzahl des Vereins von 210 Förderern und die stets gute Besucherzahl zu den Öffnungszeiten und bei Veranstaltungen des Museums übers Jahr.

Und dann folgte Günter Völl den Weisungen der Begrüßungsworte aus dem Flyer und mischte sich wieder unter die Besucher, die sich durch Gegrilltes, Kaffee und Kuchen stärkten oder durch kühle Getränke erfrischten.

Zwischendurch konnte man sich bei Klängen und Gesängen einer kleinen Besetzung aus dem Musikverein Eintracht Mützenich einbringen oder den Klängen des Jagdhorn-Bläserkorps vom Reiterverein St. Georg lauschen. Auch Rolf Fast aus Monschau, ein Freund des Hauses, animierte mit Gitarre und seinem Gesang zum Mitsingen bekannter Lieder und Schlager. Seine (Schlag-) Kräfte versuchte das männliche Geschlecht zudem am „Hau den Lukas“ zu messen.

Der gemütliche Tag klang bei angenehmem Sommerwetter erst in den frühen Abendstunden aus.

(ges)
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