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Lammersdorf: Neuer Museumsführer von Heimatforscher Hans Jürgen Siebertz

Lammersdorf : Neuer Museumsführer von Heimatforscher Hans Jürgen Siebertz

Nach fast dreijähriger Arbeit konnte der Initiator des Bauernmuseums, der Heimatforscher Hans Jürgen Siebertz, zu seinen bereits 15 veröffentlichen Werken über die Heimatgeschichte des Monschauer Landes ein 16. Buch hinzufügen.

Siebertz, dem im vergangenen Jahr vom Landschaftsverband Rheinland für seine außerordentlichen Leistungen der Rheinlandtaler verliehen wurde (wir berichteten), sah es schon seit der Öffnung des Bauernmuseums Lammersdorf im September 1984 als eine besondere Aufgabe an, die zahllosen Exponate des Museums hinsichtlich ihrer räumlichen Zuordnung zu überprüfen und deren Bedeutung und Verwendung schriftlich sowie fotografisch festzuhalten. Als Basis hierfür dienten unter anderem die von Vereinsmitglied Arndt Schiffler angefertigten Unterlagen sowie die vor vielen Jahren durch andere Vereinsmitglieder erstellten Karteikarten.

Beschreibung der Exponate

„Jetzt haben wir endlich eine aktuelle Beschreibung unserer Exponate, die nicht nur für die Freunde des Museums gedacht ist, sondern auch als Basismaterial für den Sachkundeunterricht in Grundschulen geeignet ist“, so Vereinsvorsitzender und Museumsleiter Georg Schruff über die 100 Seiten starken Bücher, die kurzfristig von einem Vereinsmitglied drucktechnisch realisiert wurden.

Der neue Museumsführer, in dem annähernd 500 Fotografien über das bäuerliche Leben in alter Zeit Auskunft geben, kostet 9,90 Euro und ist bei Georg Schruff erhältlich. Über die Gemeindeverwaltung werden die neuen Museumsführer an die Grundschulen verteilt.

Derweil ist Hans Jürgen Siebertz bereits mit einem weiteren Werk über das Bauernmuseum beschäftigt. Dieses Buch trägt den Titel „Ein Dorf und sein Museum — Tagebuchaufzeichnungen zur Geschichte des Bauernmuseums in Lammersdorf“. Man darf gespannt sein, darin mehr über die außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung der Dorfbevölkerung zu erfahren. Siebertz dazu: „Das war ein Kraftakt der Dorfgemeinschaft, den man sich heute kaum noch vorstellen kann.“

(ho)