„Navigation Eifel“ will Türöffner auf dem Weg in den Beruf sein

Projekt der Handwerkskammer : „Navigation Eifel“ möchte Türöffner auf Wegen in den Beruf sein

„Navigation Eifel“, ein Projekt von der Quali-Tec GmbH der Handwerkskammer Aachen möchte bei der Orientierung im Berufleben helfen. Am Freitag fand die Präsentation des Eifeler Förderzentrums des Jobcenters der Städteregion Aachen bei der Quali-Tec im Bildungszentrum (BGZ) in Simmerath große Beachtung.

Es ist vorgesehen, Kundinnen und Kunden aus Simmerath, Monschau und Roetgen Möglichkeiten anzubieten, sich beruflich (neu) zu orientieren, aber auch eigene Kompetenzen gezielt zu entdecken. Dazu gibt es ein breit gefächertes Angebot, das die Chance auf Vermittlung in eine passende Ausbildung oder Arbeitsstelle nach der Entwicklung vorhandener Fähigkeiten bietet.

Gemeinsam mit einem Team aus Sozialpädagogen, Job-Coaches und Ausbildern entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Navigation Eifel“ sich für eine berufliche Zukunft. Quali-Tec-Geschäftsführer Wilhelm Grafen bescheinigte, dass viele Menschen an dem Projekt beteiligt gewesen seien und auch bereits in Arbeit vermittelt werden konnten. Die Ausbildung biete eine bunte Vielfalt, sei auch eine wunderbare Integration. „Unser Hauptanliegen ist es, junge Menschen fort- und weiterzubilden“, so Grafen.

Er verwies bereits auf den „Tag des Handwerks“, der am Samstag, 21. September, 9.30 bis 14 Uhr, im Bildungszentrum BGE Aachen, Tempelhofer Straße 15-17, stattfinden wird. „Wahnsinnig beeindruckt“ von dem Projekt zeigte sich Jobcenter-Geschäftsführer Stefan Graaf. Er lobte, was entstanden ist und zu sehen war. Das berechtigte zu der Hoffnung, Wege in den Arbeitsmarkt zu finden.

Seit dem 3. September 2018 laufe das Projekt, und noch bis zum 2. September 2020. „Bei Bedarf aber besteht eine Verlängerungsoption“, stellte er in Aussicht. Der Erfolg könne sich sehen lassen, auch in Zahlen: Es gebe 15 Vollzeitplätze, davon können fünf versetzt mit zwei Teilzeit-Teilnehmern besetzt werden. Die Zuweisungsdauer betrage zwölf Monate, bisher konnten 39 Eintritte realisiert werden. Weiter: 19 Praktikumseinsätze, sieben Arbeitsaufnahmen (vier Vollzeit, drei Teilzeit), davon vier resultierend aus vorherigem Praktikum.

„Wir sind der Türöffner, den Weg aber müssen alle selber gehen“, so Graaf. Er hob die Praktika hervor und empfahl: „Seien sie fleißig! Ich wünsche ihnen viel Erfolg.“

Koordinatorin Stefanie Horn betonte, dass es viel Freude bereite, beim Projekt zu arbeiten. Jeder Teilnehmer habe seinen persönlichen Lebensweg und sei auf der Suche nach Neuorientierung. Sie kann sich vorstellen, dass Ausstellungstücke der Präsentation im Laufe des Jahres einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten, sie denkt an ein Sommerfest oder eine Weihnachtsausstellung.

(der)