Naturschätze der Nordeifel in Szene gesetzt

Landeswettbewerb vom Naturpark Eifel erfolgreich abgeschlossen: Naturschätze der Nordeifel in Szene gesetzt

Die unbekannten Juwelen der Natur entdecken – das war der Grundgedanke des Naturparks Eifel beim Projekt „Eifel-Schätze: heben, erleben & erhalten“. Die Ergebnisse wurden jetzt in Heimbach der Öffentlichkeit präsentiert.

Dabei wurden die noch unbekannten Juwelen der Eifel, die – digital wie klassisch aufbereitet – nun allen Interessierten zugänglich gemacht.

Bereits 2015 hatte sich der Naturpark Nordeifel beim landesweiten Förderwettbewerb „Naturpark.2018.NRW“ mit zahlreichen Projektideen beworben und gewann den Zuschlag für die Umsetzung der Schatzsuche. „Damals war dem Wettbewerb ein regionaler Beteiligungsprozess vorangegangen, in welchem der Naturpark gemeinsam mit den touristischen Partnern, Mitgliedskommunen und dem Nationalpark Eifel Ideen und Projekte für den Wettbewerb entwickelt hatte", erinnert sich Manfred Poth, Vorsitzender des Naturparks. Erfahrene Kenner der Region wie Naturschutzexperten, Touristiker und nicht zuletzt die Bevölkerung der zwölf teilnehmenden Naturpark-Kommunen hatten sich auf Suche begeben und ihre ganz persönlichen Favoriten identifiziert.

Mit an diesem Projekt beteiligt auch der Fotograf Peter Stollenwerk, der die Eifel allein aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit in- und auswendig mit all ihren Facetten kennt. Zu den von Stollenwerk im Bild festgehaltenen Baumschätzen gehört beispielsweise die Linde in der Ortsmitte von Einruhr am Eifelhaus.

22 „Baumschätze" und elf „Kommunale Schätze" schafften es ins Ziel. Entscheidend als Kriterium war neben der naturkundlichen, kulturellen oder geschichtlichen Besonderheit auch die Erreichbarkeit.

Alle Schätze sind auf Spaziergängen zu entdecken, die keine sportlichen Höchstleistungen verlangen. Drei Kombitouren verbinden dabei zwei oder drei Schätze miteinander. Einige Standorte warten mit erzählter Geschichte über Audiodateien auf. Die Touren führen durch eindrucksvolle Landschaften wie raue Moore oder artenreiche Magerwiesen, leiten zu spektakulären Ausblicken, Felsformationen oder prachtvollen Baumexemplaren. Die Umsetzung des Vorhabens mit einem Gesamtvolumen von 124.500 Euro – zu 70 Prozent gefördert vom Land – erfolgte durch den Projektleiter Sascha Schmitz beim Naturpark (Schmitz ist im Übrigen auch Ortsvorsteher von Kesternich) sowie dem Rureifel-Tourismus e.V., welcher insbesondere das Projekt sachkundig begleitete.

Für die gelungene Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bedankte sich der Naturpark Nordeifel während der Ergebnispräsentation mit großformatigen Leinwandfotos der eindrucksvollen „Baumschätze", welche künftig beispielsweise in den Ratshäusern zu bestaunen sind. „An vielen der faszinierenden Orte werden interessierte Wanderer künftig auch noch einen ‚Ruhe.Schatz’ vorfinden“, erklärte Dominik Hosters, Geschäftsführer des Naturparks. Der eigens für das Projekt entwickelte originelle „Eifel-Loup", eine Ruhebank, die ein wenig an eine Carrera-Bahn erinnert, lädt zur Rast ein. In ihm lassen sich die kostbaren Momente des Naturerlebens bestens genießen.

Nicht nur diese Logenplätze, sondern auch Broschüren, Infotafeln und Online-Medien finanzieren sich in hohem Maße über die Förderung aus dem Naturparkwettbewerb. Die Ko-Finanzierung erfolgt durch die Kreise Euskirchen, Düren und die Städteregion Aachen. Zudem unterstützten die Sparkassen Euskirchen und Düren sowie die ENE Energie Nordeifel GmbH die Realisierung der Projekte.

Mehr von Aachener Nachrichten