Nationalpark Eifel informiert über Afrikanische Schweinepest

Vorbeugung : Nationalpark Eifel informiert über Afrikanische Schweinepest

Die Nationalparkverwaltung Eifel startet diese Woche mit einer Informationsreihe zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) für die Besucher des Nationalparks Eifel.

Ranger der Nationalparkwacht spicken die Informationstafeln an den Besucherparkplätzen rund um das Schutzgebiet mit Plakaten in vier Sprachen und verteilen diese auch. Rundmails an Multiplikatoren und Informationen an die Besuchereinrichtungen des Nationalparks sowie die Infoseite im Internet – www.nationalpark-eifel.de/asp – runden das Informationspaket über die zu verhindernde Seuche ab.

Bei der ASP handelt sichum eine für Wild- und Hausschweine tödlichen Krankheit und eine anzeigepflichtige Tierseuche. Die Seuche ist für den Menschen und andere Tierarten ungefährlich. Die Information der Besucher erfolgt vor dem Hintergrund tot aufgefundener Wildschweine in der Gemeinde Etalle in Südbelgien Mitte September. Es wird vermutet, dass sich die Wildschweine an kontaminierten Lebensmittelresten infiziert haben.

Die von der Nationalparkverwaltung weitergebenen Informations-Plakate und Handzettel des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) weisen in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache darauf hin, wie Besucher zur Prävention der Seuche beitragen können: Es sollten keine Lebensmittel in der freien Natur oder in leicht zugänglichen Mülleimern entsorgt werden, aufgefundene tote Wildschweine sollten auf keinen Fall angefasst werden, sondern die zuständige Veterinärbehörde oder das Lanuv unter Tel. 0201/714488 benachrichtigt werden.

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