Simmerath: Narren strahlen mit Sonne um die Wette

Simmerath: Narren strahlen mit Sonne um die Wette

Wer die Sonne im Namen trägt, muss einfach Glück mit dem Wetter haben — das trifft jedenfalls auf die Simmerather KG Sonnenfunken zu, die bei herrlichem Wetter zahlreiche Jecke mit ihrem Tulpensonntags-Zug begeisterte.

Der Startschuss zu diesem närrischen Treiben fiel um 14 Uhr in der Robert-Koch-Straße, in der über 20 Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen Aufstellung genommen hatten. Von dort aus rollte der farbenfrohe Tross die Humboldt-straße entlang, um schließlich in die Kammerbruchstraße abzubiegen. Weiter ging es im Schritttempo am Krankenhaus vorbei Richtung Bushof und von dort zog man weiter zur Endstation, dem Saal Wilden.

Von den Wagen regnete es reichlich Kamelle. Foto: A. Jansen

Zwerge und Krokodile

Die Trommler und Pfeifer probten am Sonntag in Simmerath den Zwergenaufstand. Foto: A. Jansen

Hunderte große und kleine Karnevalsfans, eingepackt in bunte Kostüme, und geschminkte Kinder mit großen Plastiktüten, die eifrig Kamelle, Schokolade, Gummibärchen und andere Leckereien aufsammelten, jubelten den Aktiven mit lauten „Sömmerth Alaaf“-Rufen zu und freuten sich, dass endlich „dr‘ Zoch kütt“. Sie feierten kräftig mit den vorbeiziehenden Zwergen, Krokodilen, „Wäckmann“, Skifahrern und Westernhelden zum lauten Bass, der von den Wagen schallte und zu den Karnevalsliedern, die die Musikgruppen zum Besten gaben.

Party auf den Straßen: In Simmerath strahlten die Jecken mit der Sonne um die Wette. Foto: A. Jansen

Tollitäten dürfen nicht fehlen

Natürlich dürfen bei einem solchen Spektakel auch die Tollitäten nicht fehlen und so gaben sich die Gäste der Rollesbroicher Klev Botze, Prinzessin Aline I. und Prinz Mathias I. samt Gefolge, die Ehre. Doch den krönenden Abschluss der Parade bildeten die schillernden Wagen der Sonnenfunken. Kinderprinzessin Natalie I. verteilte mit den Mariechen Natalie und Madita reichlich Kamelle und zeigte, dass sie den großen Hoheiten Prinz Harald I., Bauer Markus II. und Jungfrau Christel I. auf ihrem „Partyzoch“ in Nichts nachsteht.

(aj)
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