Simmerath: Motorradfahrer verliert Kontrolle

Simmerath: Motorradfahrer verliert Kontrolle

Zwei leicht Verletzte forderte ein Motorradunfall am Mittwoch Abend gegen 19.30 Uhr auf der Landesstraße 166. Dort war ein 27-jähriger Motorradfahrer in Richtung Rurberg fahrend ausgangs der sogenannten „Applaus-Kurve“ mit seiner Yamaha R1 ins Schleudern geraten und gestürzt.

Sein Motorrad rutschte in das Motorrad eines entgegenkommenden 22-Jährigen aus Schleiden. Er und seine 19-jährige Sozia stürzten und verletzten sich glücklicherweise nur leicht, mussten aber zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 27-Jährige aus Roetgen wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Beide Motorräder wurden bei dem Zusammenstoß total beschädigt. Foto: psm

Aufgrund der vorliegenden Zeugenaussagen und der über 100 Meter langen Schleuder- und Kratzspur geht die Polizei derzeit davon aus, dass der 27- Jährige deutlich schneller als die erlaubten 70 Km/H gefahren sein muss. Zudem soll er kurz vor dem Unfall trotz Überholverbot überholt haben. An beiden Motorrädern entstand ein Totalschaden und sie wurden abgeschleppt. Der Tank der Yamaha riss beim Rutschen über die Straße ab und entzündete sich. Polizeibeamte löschten ihn mit einem Feuerlöscher.

Beide Motorräder wurden bei dem Zusammenstoß total beschädigt. Foto: psm

Zur Bekämpfung genau solcher Unfälle führt die Aachener Polizei im Rahmen der Kampagne „Brems Dich...Rette Leben!“ regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen auch in der Eifel durch. Zu hohe Geschwindigkeit ist immer noch der Killer Nr. 1 im Straßenverkehr. Obwohl die Wetterdienste für die Nordeifel nicht so prächtiges Wetter für das kommende Wochenende prognostizieren, werden die Beamten auf den Anfahrtswegen in den Eifelgemeinden unterwegs sein. Jeder Fahrzeugführer - insbesondere Motorradfahrer - muss damit rechnen, kontrolliert zu werden. Verstöße werden konsequent geahndet.

Beide Motorräder wurden bei dem Zusammenstoß total beschädigt. Foto: psm

Wir haben diesen Text am Freitag, 6. September, um 13.30 Uhr noch einmal überarbeitet.

(red/pol)
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