Nordeifel/Aachen: Monschauer Straße: Erfreulicher Kompromiss

Nordeifel/Aachen : Monschauer Straße: Erfreulicher Kompromiss

„Herr Philipp und Herr Etschenberg sind über ihre Schatten gesprungen und verfolgen jetzt eine Umsetzung der nun reduzierten Ausbaupläne des Landesbetriebs Straßen. Damit sind die unzureichenden Minimalausbaupläne der Stadtverwaltung Aachen vom Tisch. Die Interessen der Pendler aus der Eifel sind fair berücksichtigt und die Interessen der Anwohner werden ebenfalls berücksichtigt.“

So hat der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling die zwischen Aachens Oberbürgermeister Philipp, Städteregionsrat Etschenberg und dem Landesbetrieb Straßen erzielte Übereinkunft für einen Ausbau der B258/Monschauer Straße bewertet.

Der Kompromiss verdiene Respekt und parteiübergreifende Unterstützung“, sagte Kämmerling und wird am 11. Juni mit den mobilitäts- und verkehrspolitischen Fachpolitikern der SPD-Fraktionen im Rat der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen zusammentreffen und für den gefundenen Kompromiss werben.

Zu begrüßen sei auch die geplante Beteiligung der Anwohner, akzeptabel die Reduzierung der Planung von vier auf drei Spuren auf wesentlichen Streckenabschnitten, „wenn die Stadt Aachen dafür als Teil eines Kompromisses grünes Licht signalisiert“. Erfreulich seien schließlich nun auch wieder die Finanzierungsaussichten für das Projekt. Kämmerling: „Die reduzierte Variante lässt die Definition zu, dass es sich um keine bundesverkehrswegeplanrelevante Erweiterung einer Bundesstraße handelt, sondern um einen Ausbau, der als „Um- und Ausbau von Bundesfernstraßen“ finanzierbar ist.“

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