Wolf in der Eifel erneut bestätigt und ein weiterer Verdachtsfall

Schafe gerissen : Wolf in der Eifel erneut bestätigt und ein weiterer Verdachtsfall

Zwei der drei Schafe, die am 14. Mai an der Reichensteiner Straße in Mützenich tot auf einer Wiese gefunden wurden, hat ein Wolf gerissen.

Das hat die Auswertung einer DNA-Probe ergeben, die der Wildtierexperte und Wolfsberater Hermann Carl im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) genommen hatte. Er hatte damals schon den Verdacht geäußert, dass es sich in einem Fall um eine Totgeburt gehandelt haben könnte. Das vermutet auch das Lanuv.

Am 13. Juni wurde zwischen Mützenich und Kalterherberg am Haus Sonnentau wieder ein Schaf gerissen. Die Besitzer hätten das Schaf in der Nacht schreien gehört, gleichzeitig habe sich der Hund der Schafhalter nach draußen begeben und gebellt. Danach sei Ruhe eingekehrt. Als die Besitzer am nächsten Tag nachgeschaut hätten, hätten sie das gerissene Schaf gefunden, berichtet Hermann Carl. Es besteht der Verdacht, dass es ebenfalls von einem Wolf gerissen wurde. Auch in diesem Fall nahm der Wolfsberater eine DNA-Probe, die nun ausgewertet wird. Das kann bis zu sechs Wochen dauern.

Eine Übersicht der Nutztierrisse und der Ergebnisse der Untersuchungen ist im Internet unter www.wolf.nrw/wolf/de/management/nutztierrisse zu finden.

(ag)
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