Versammlung der Konsumgenossenschaft Rohren

Genossenschaftsversammlung Rohren : Neue regionale Produkte gut angenommen

Die Konsumgenossenschaft Rohren blickt realistisch, aber auch optimistisch in die Zukunft. Bei der Genossenschaftsversammlung ließ man das Geschäftsjahr Revue passieren; über die neue Besetzung des Aufsichtsrats war man sich rasch einig.

Im Rohrener Pfarrhaus begrüßte Heinz Josef Hermanns, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer, am Montagabend die Genossenschaftsmitglieder. Zum Jahresabschluss 2018 erläuterte er, dass man einen kleinen Überschuss erzielt habe: 604,86 Euro. Dies sei darauf zurückzuführen, dass man die Strom- und Heizungskosten habe senken können.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Monika Krings, hob in ihrem Bericht hervor, dass neue regionale Produkte im Laden sehr gut angenommen würden. „Mit einem guten Sortiment mit entsprechender Qualität und gutem Service kann unser Konsum überleben“, hieß es in ihrem Bericht. Eine große Kühltruhe sei neu angeschafft worden; wenn Mitte des nächsten Jahres die Bankverbindlichkeiten getilgt sein werden, müsse man sich dringend mit der Erneuerung der 40 Jahre alten Heizung befassen. Hervorgehoben wurden das positive Erscheinungsbild des Ladens und die wechselnde Schaufensterdekoration.

Der Aufsichtsrat dankte dem Personal und vielen anderen Helfern, die sich seit Jahren unermüdlich für den Erhalt des Konsums einsetzen. „Die Frauen arbeiten nicht nur unbedingt, um Geld zu verdienen“, fügte Heinz Josef Hermanns hinzu und betonte: „Der Laden ist eine soziale Einrichtung im Dorf.“

Mit dem Punkt „Neuwahlen“ hatte die Genossenschaft nicht viel Mühe: Bruno Gerhards wurde wieder in den Vorstand gewählt; Klaus Riehl wurde wieder in den Aufsichtsrat gewählt; zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Margret Kirch gewählt, da Monika Krings nach Wohnortwechsel nicht mehr zur Verfügung stand.

In einer regen Aussprache wurde eine bessere Beleuchtung angeregt. Die Tatsache, dass der Bäckermeister Meinolf Dederichs sein Traditionsgeschäft in Rohren nicht weiter betreiben wird, rief Sorgenfalten hervor. „Man bemüht sich, in dieser Richtung im Dorf was zu erhalten“, diese Auskunft gab ein Vorstandsmitglied. Die Situation der Genossenschaft im Jahre 2019 betrachtend, hielt der Geschäftsführer fest: „Unsere Lage ist und bleibt aber schwierig, Investitionen müssen sorgfältig abgewogen werden. Wenn wir weiter unser Geschäft in Rohren erhalten wollen, müssen wir den Einwohnern vermitteln, dass dies nur bei entsprechenden Umsätzen möglich ist.“

(ale)
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