Unbekannte haben seit April vier Scheiben am Sportheim Konzen zerstört

Zeugen gesucht : Steinewerfer am Sportheim Konzen

Einen ungewöhnlichen Fall von Vandalismus erlebt derzeit das Sportheim des TV Konzen. Bislang konnten die Verursacher noch nicht dingfest gemacht werden, die Polizei hat jedoch einige Spuren sichern können und hofft noch auf weitere Zeugen.

Zum vierten Mal innerhalb von sechs Wochen wurde am vergangenen Samstag mutwillig eine Scheibe im rückwärtigen Bereich des Heims mit einem großen Stein eingeworfen. „Ich hatte genau diese Scheibe eine Stunde zuvor durch eine neue ersetzt. Das ist wirklich traurig“, kommentierte Lothar Lutterbach, Heimwart des TV Konzen und Vorsitzender des Jugendfördervereins FC Eifel den jüngsten Vorfall.

Vor gut sechs Wochen, am Montag, 8. April, hatte erstmals jemand von dem schmalen Weg aus, der vom Wendehammer der Straße „Am Windrad“ zwischen Sportheim und Rasenplatz zur Heerstraße führt, einen mehr als faustdicken Stein in eine der Scheiben auf der Rückseite des Gebäudes geworfen. Trotz Mehrfachverglasung flog das Geschoss bis weit ins Innere des Sportheims und richete hier buchstäblich einen Scherbenhaufen an, ausgerechnet in der Dusche der Umkleidekabinen, also im Barfußbereich.

Gut einen Monat später, am 13. Mai, dann fast der identische Fall: Wieder kam der Täter an einem Montag und wieder nachmittags am Sportheim vorbei, doch diesmal suchte er sich eine andere Scheibe aus. Danach ließ er aber nicht so viel Zeit verstreichen, sondern warf schon am Donnerstag, 16. Mai, den nächsten Teerbrocken durch die Scheibe ins Innere des Sportheims. Die vom Heimwart gerufene Polizei nahm am Folgetag (Freitag, 17. Mai) gegen Mittag eine Anzeige auf, sicherte Spuren - und wurde keine Stunde später erneut nach Konzen gerufen: Wieder hatte der Täter oder hatten die Täter zugeschlagen und exakt die soeben neu eingesetzte Scheibe zerstört.

Polizei und Sportverein sowie auch die Stadt Monschau als Eigentümerin der Sportanlagen suchen nun dringend Zeugen, die an den genannten Terminen jeweils in den Nachmittagsstunden verdächtige Personen in diesem Bereich gesehen haben. Hinweise werden an jede Polizeidienststelle oder über den Notruf 110 erbeten und gegebenenfalls auch vertraulich behandelt.

(hes)
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