Umweltschutz im Unterricht an der Mädchenrealschule in Monschau

Umweltschutz im Unterricht : Schülerinnen der Mädchenrealschule sammeln Müll

Intensiv haben sich die Schülerinnen der Klasse 5a der Mädchenrealschule mit dem Umweltschutz auseinandergesetzt. Zwei Schülerinnen berichteten von ihren Aktivitäten im Rahmen der Aktion „FFF - Fridays for Future in Aachen“. Aber das ist nicht alles.

Gemeinsam haben die Mädchen beraten, was sie ganz einfach und sofort anfangen könnten, um ihren Beitrag zu leisten. Dabei war auch  Konsumverzicht, vor allen Dingen der Verzicht auf „schrecklich“ umweltschädlich verpackte Produkte, ein Thema. Die Empfehlungen der Schülerinnen: Kleine Portionen, die alle einzeln verpackt sind und damit ungleich mehr Plastikmüll verursachen als andere Produkte, sollte man vermeiden.

Im Politikunterricht wurde viel diskutiert über die Aktionen, die die Umweltschutzorganisationen veranstalten und oft eine lange Vorbereitung brauchen. Aber für eine Müllsammelaktion rund um die Schule brauchten sie gerade mal eine Woche Vorbereitung. Und so kamen alle Mädchen mit Handschuhen, Greifzangen, Papierpickern und Eimern ausgerüstet zum Politikunterricht, und in der ersten Stunde schwärmten sie aus ins Gelände.

Innerhalb von nur einer Schulstunde sammelten sie sieben Eimer Müll auf Gehwegen, Wanderwegen, Parkdecks und in den Hängen und Böschungen.

Dort fanden sie Hundekotbeutel, viele Zigarettenkippen, Kaugummis, Bonbonverpackungen, Getränkedosen, Papiertaschentücher, eine fast volle Dose Lutschpastillen und drei Bällen.

Am liebsten wären die Schülerinnen ins Flussbett der Rur gestiegen, denn dort hätten sie besonders viel Müll gefunden – aber Witterung und nachfolgender Unterricht waren schlagkräftige Gegenargumente, die akzeptiert wurden, es nicht zu tun.

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