Der Marathon-Samstag: Sportliches Familienfest am „Tag davor“

Der Marathon-Samstag : Sportliches Familienfest am „Tag davor“

Radfahren, Walken und ein Hauch vom großen Lauf über die 42 Kilometer geben beim Monschau-Marathon traditionell schon dem Tag davor, also dem Samstag, eine sehr sportliche Note.

Auch diesmal machten 120 Radler, über 100 Walker und rund 90 Mini-Marathoni den Tag vor dem Hauptlauf zu einem familiären Sportfest.

Zunächst machten sich die behelmten Mountainbiker, darunter viele Gruppen aus der Nordeifel, auf die Original-Marathonstrecke über 42 Kilometer, die zumindest stellenweise für die Biker mindestens genauso anspruchsvoll ist wie für die Läufer. Die „Tour de Marathon“ wird in unterschiedlichen Leistungsstärken, aber ohne Wertung gefahren, und schon nach gut zwei Stunden rollten die ersten MTB’ler wieder über die Ziellinie am Dorfplatz.

Herrliche Naturstrecken

Zahlreiche Walker und Walkerinnen aus der Region und ganz NRW waren beim 10. Eifel-Panorama-Walk auf den herrlichen Naturstrecken ambitioniert oder just for fun unterwegs. Auf der gut zu walkenden, 12,7 Kilometer langen Naturstrecke hinauf zum Steling bewiesen die Teilnehmer eine erstklassige Kondition. Einige schwierige Passagen wurden mit gutem Stehvermögen gemeistert. Nach dem Überschreiten des Zielbogens in Konzen wurde der gemütliche Teil des Eifel-Panorama-Walks eingeläutet.

Kleine und große Läufer

90 Walkerinnen und Walker genossen die Landschaft. Foto: Heiner Schepp

Ebenfalls „walkend“ mit oder ohne Stöcke absolvierten zwei Dutzend Sportlerinnen und Sportler den Zehntel-Marathon, der an diesem windigen, aber sonnigen Nachmittag auch 90 kleine und große Läufer forderte: Kinder, Jugendliche und Erwachsene gingen auf den 4,2 Kilometer langen und ebenfalls „welligen“ Rundkurs um Konzen. Da der letzte Kilometer auch hier auf der Original-Marathonstrecke verlief, konnten die Finisher beim Zieleinlauf schon einen Hauch vom Monschau-Marathon-Feeling erleben.

Das Zelt war dann der Treff für alle Sportler dieses Tages und auch für jene, die für den Sonntag ihre Startnummer abholten. Hier moderierte Udo Schmitz die Siegerehrung und hier gab es vor allem strahlende Gesichter beim Läufernachwuchs, wobei die Schnellsten in jeder Altersklasse sogar kleine, nützliche Geschenke erhielten. Große Klasse: Die erst zehnjährige Sophie Wergen, die für die profilreiche Strecke sagenhafte 18:52 Minuten brauchte, damit die zweitschnellste Läuferin überhaupt war und nur neun ambitionierten Männern und Jungen sowie der Chinesin Hang An den Vortritt lassen musste.

Stars des Nachmittags

Als Familienevent bewährte sich der Mini-Marathon, bei dem die in der Eifel urlaubende Chinesin Hang An und Sven Löschengruber die schnellsten Erwachsenen waren. Den meisten Applaus aber gab es für Sophie Wergen vom TuS Schmidt (li.) als Gesamtzweite, auch Nina Brüggen (re.) aus Habbelrath zeigte eine starke Leistung(kleines Bild). Foto: Heiner Schepp

Auch sonst waren die Kinder die Stars des Nachmittags: in der jüngsten Altersklasse Emil Schaps vor Paul Schepp und Frederik Schmittkamp bei den Jungs, bei den Mädels Sophie Stoffels, allesamt für den gastgebenden TV Konzen startend. In der Klasse U12 hießen die schnellsten Mädels – na klar – Sophie Wergen, Nina Brüggen und Emilie Scheidt, bei den Jungs Jona Wergen, Marlon Indenhuck und Christian Dicken.

„Nudelparty“ verdient

In der Altersklasse U14 schließlich gingen als Erste ins Ziel: Johanna Kamps, Claudia Bierganz und Hannah Hallmans bei den jungen Damen sowie Moritz van Endert und Maximilian Dicken bei den Jungs. Weitere gute Altersklassen-Platzierungen junger hiesiger Läufer gab es für Peter Förster (1. M20) und Simon Hallmanns (2. U18), Gesamtsieger wurde Sven Löschengruber von der LT Hanau in 15:24 Minuten.

Nach getaner „Arbeit“ auf der Strecke hatten sich an diesem Nachmittag wohl alle die leckeren Nudeln, den Salat und ein kühlendes Getränk bei der „Nudelparty“ redlich verdient.

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