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Digitale Beteiligung: So können Bürger beim Zukunftskonzept Monschau 2030 mitreden

Digitale Beteiligung : So können Bürger beim Zukunftskonzept Monschau 2030 mitreden

Weniger Museum, mehr Lebensraum: Mit einem „Integrierten städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) soll die Altstadt weiterentwickelt werden. Gefragt sind jetzt die Bürgerinnen und Bürger.

In den vergangenen Jahren konnte durch die Mittel der Städtebauförderung von Bund und Ländern bereits einiges in der Monschauer Altstadt entwickelt werden. Projekte wie die barrierearme Gestaltung des öffentlichen Raumes, die Sanierung des Innenhofes der Burg sowie das Wohnumfeldprogramm haben die Altstadt nach den Worten der Verwaltung deutlich aufgewertet. In Zukunft sollen im Rahmen eines neuen „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) weitere Maßnahmen beim Fördermittelgeber beantragt und nach der erhofften Bewilligung in der Altstadt Monschau umgesetzt werden. Bei der zukünftigen Gestaltung, so heißt es, möchte die Stadt Monschau wieder Wünsche und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen.

Die Städtebauförderung

Das Hauptziel der Städtebauförderung ist es, die Städte und Gemeinden nachhaltig als Wirtschafts- und Wohnstandorte zu stärken und entgegenstehende Mängel oder Missstände dauerhaft zu beheben. Die möglichen Fördermittel sind begrenzt, so dass es nicht möglich sein wird, alle denkbaren Maßnahmen sofort umzusetzen. Vorschläge und Ideen werden geprüft und wenn möglich im Rahmen des ISEK in Form von einzelnen Projekten konkretisiert.

Die Stadt Monschau fragt dabei, begleitet von der Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung: Was ist das Besondere an der Altstadt Monschau? Wo besteht der größte Handlungsbedarf? Wie kann die Altstadt klimaneutraler werden?

Diese und weitere Fragen sollen im ISEK beantwortet werden. Ziel ist es, Monschau fit für die Zukunft zu machen und dabei die vorhandenen Qualitäten weiter auszubauen. Nur durch die aktive Teilnahme an der Befragung kann die Stadtverwaltung tatsächlich die Wünsche und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner umsetzen. Es gibt dabei drei Möglichkeiten sich an der Debatte zu beteiligen.

Online-Umfrage

Auf der Internetseite der Stadt Monschau (www.monschau.de) befindet sich vom 1. bis zum 20. Februar ein digitaler Fragebogen. Die Beantwortung der verschiedenen Fragen dauert etwa zehn Minuten.

Digitales Forum

Im Rahmen einer pandemiebedingt digitalen Beteiligungsveranstaltung werden die Teilnehmer zunächst über die bisher umgesetzten Maßnahmen und aktuelle Planungen zum ISEK informiert. Danach werden Ideen für die zukünftige Gestaltung der Altstadt in Kleingruppen gesammelt und im Anschluss im Plenum zusammengetragen. Die Veranstaltung findet am 9. Februar von 18 bis 20 Uhr statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 7. Februar per E-Mail an gerlinde.richter@stadt.monschau.de anmelden. Die Teilnehmer erhalten im Vorfeld der Veranstaltung eine Mail mit den Zugangsdaten zur digitalen Veranstaltung per Zoom.

Persönliches Gespräch

Wer keine digitale Einwahlmöglichkeit hat, aber ein Gespräch zum Austausch über die Zukunft der Altstadt führen möchte, kann sich zu diesen Themen telefonisch mit Björn Schmitz, Stadtverwaltung Monschau, Tel. 02472/81304, austauschen.

(red)