Haus in Imgenbroich nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Großeinsatz für Monschauer Feuerwehren : Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Ein Dachstuhlbrand hat in der Nacht zum Samstag ein Wohnhaus in Imgenbroich unbewohnbar gemacht. Mehr als 70 Einsatzkräfte kämpften gegen Flammen und Rauch und konnten ein Übergreifen auf das nebenan liegende Fahrradgeschäft verhindern.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 4:20 Uhr am Samstag früh unter dem Stichwort „Stromverteiler“, nachdem die Bewohner des Hauses durch einen lauten Knall geweckt worden waren. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen und dichter Rauch auch aus dem gesamten Dachgeschoss“, berichtete Heiner Sauren, Sprecher der Monschauer Feuerwehr. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits unversehrt verlassen können.

Über die Drehleitern aus Monschau und Simmerath öffnete die Feuerwehr unter schwierigsten Bedingungen die Dachhaut, so dass Hitze und Rauch entweichen konnten. Ein stürmischer Wind und peitschender Regen erschwerten die Arbeit auf dem Dach zusätzlich. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten dann mit Wasser und mittels C-Rohren gegen Feuer und Glut vorgehen.

Neben der Drehleiter aus Simmerath und dem Gerätewagen Atemschutz der Städteregion aus Würselen war die gesamte Feuerwehr Monschau mit rund 70 Helfern im Einsatz, wobei die Löschgruppen Rohren und Kalterherberg sich für den Grundschutz bereithielten. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Falk Claßen, vor Ort war auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Förster aus Eicherscheid. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei, sowie drei Rettungswagen vor Ort. Später nahmen Beamte der Kriminalpolizei routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Stürmischer Wind und peitschender Regen erschwerten die Arbeit auf dem Dach zusätzlich. Foto: Feuerwehr Stadt Monschau

Da das Wohnhaus aufgrund von Feuer, Rauch und Wasser nicht mehr bewohnbar war, wurde die Familie bei Nachbarn untergebracht. „Auch die Versorgung der Einsatzkräfte durch Nachbarn war vorbildlich“, sagte Heiner Sauren. Bei einsetzendem Tageslicht begannen die Helfer, mit Unterstützung eines Dachdeckers das Dach provisorisch wieder zuschließen.
Ob ein Sicherungskasten im Dachgeschoss die Ursache für den Brand war, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. (hes)

Neben der Drehleiter aus Simmerath und dem Gerätewagen Atemschutz der Städteregion aus Würselen war die gesamte Feuerwehr Monschau mit rund 70 Helfern im Einsatz. Foto: ZVA/H. Schepp
(hes)
Mehr von Aachener Nachrichten