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Mit Schutzkonzept: Gottesdienste in der GdG Monschau ab 17. Mai

Mit Schutzkonzept : Gottesdienste in der GdG Monschau ab 17. Mai

Seit dem 1. Mai ist es den Gemeinden im Bistum Aachen wieder möglich, Gottesdienste mit öffentlicher Beteiligung zu feiern. Für diese Gottesdienste hat die Bistumsleitung einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgegeben, der verbindlich umzusetzen und einzuhalten ist.

Einige Gemeinden im Bistum Aachen haben schon mit einem Gottesdienstangebot begonnen, in anderen wird dies noch vorbereitet. So auch in der GdG Monschau, in der ab Sonntag, dem 17. Mai 2020 um 11 Uhr in der Monschauer Aukirche die sonntäglichen Gottesdienste – vorerst nur als Eucharistiefeier – angeboten werden.

In Rücksprache mit dem Administrator der GdG, Regionalvikar Pfarrer Philipp Cuck, hat der Krisenstab der GdG Monschau ein Schutzkonzept für diese Gottesdienste erarbeitet, wie die strengen Vorgaben und Maßnahmen von Landesregierung und Bistumsleitung gewährleistet werden können.

Die Verantwortlichen der GdG Monschau bitten darum, die Teilnahme am Gottesdienst sorgfältig abzuwägen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen und solche mit relevanten Vorerkrankungen.

In der Aukirche werden unter Beachtung der Abstandsregeln 84 Plätze für den Gottesdienstbesuch zur Verfügung stehen. Diese sind jeweils für Familien, Einzelpersonen und Paare (Hausgemeinschaft) ausgewiesen. Eine verbindliche telefonische Anmeldung zum sonntäglichen Gottesdienst ist jeweils donnerstags, 17 bis 20 Uhr und freitags 10 bis 16 Uhr unter der Nummer 02472/1811 erforderlich.

Bei der Anmeldung sind Vor- und Nachname sowie die Adresse anzugeben, um im Notfall eventuelle Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Diese Angaben werden festgehalten und am Eingang vor dem Gottesdienst von Ordnern überprüft. Durch eine Anmeldung reservierte Plätze, die nicht genutzt werden, verfallen.

Sowohl vor als auch in der Kirche gelten die Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Dies gilt auch für den Kommuniongang. Dieser wird durch auf dem Fußboden markierte Laufwege geregelt. Mit Betreten der Aukirche muss eine Handdesinfektion erfolgen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist notwendig. Derzeit ist der Gemeindegesang noch nicht möglich, die Gebetbücher wurden entsprechend der Vorgaben aus der Kirche entfernt. Die Gottesdienstbesucher können jedoch ihr eigenes Gotteslob mitbringen. Händeschütteln, etwa zur Begrüßung, aber auch zum Friedengruß muss unterbleiben.

Vor jedem Gottesdienst wird nochmals auf die Einhaltung sämtlicher Vorgaben hingewiesen. Eingang und Ausgang sind innen und außen an den Kirchentüren gekennzeichnet. Auch hier weisen die Ordner entsprechend an.

Den Verantwortlichen ist bewusst, dass die Wiederaufnahme des Gottesdienstangebotes in der GdG Monschau ab dem 17. Mai angesichts der immer noch bestehenden Gefahr einer Infektion mit dem Covid-19 Virus eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt. Nicht alle getroffenen Maßnahmen werden bei allen auf Verständnis und Akzeptanz stoßen.

Doch haben sich alle Verantwortlichen bemüht, angesichts der auferlegten Maßnahmen und Verordnungen des Landes wie des Bistums, eine würdevolle Feier des Gottesdienstes zu ermöglichen. Alle Gottesdienstbesucher können durch ihr Verhalten und Verständnis persönlich dazu beitragen.