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Generalversammlung des VdK Konzen und Imgenbroich

VdK Konzen und Imgenbroich : Vorsitzende meistert ihr erstes Jahr „mit Bravour“

Rund 1,9 Millionen Mitglieder zählt der Sozialverband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) landesweit. Davon macht der Kreisverband Kreis Aachen 8900 Mitglieder in 16 Ortsverbänden aus.

Fast die Hälfte all dieser Ortsverbände ist in der Eifel ansässig – in einem von ihnen kümmert man sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus Konzen und Imgenbroich. 1952 wurde er gegründet, in den 1990er Jahren wurden die beiden Ortsverbände von Konzen und Imgenbroich zusammengelegt und zählen heute mehr als 200 Mitglieder. Rund 35 von ihnen trafen sich jetzt in Konzen in der Gaststätte „Achim & Elke“ zur jährlichen Generalversammlung.

Für Brunhilde Prickartz war das eine Premiere, denn es war die erste Versammlung, die sie als Vorsitzende des Ortsbands leitete. Im vergangenen Jahr wurde sie einstimmig gewählt, nachdem Otto Offermann das Amt nach 60 Jahren Vereinsmitgliedschaft und 25 Jahren Vorsitz niedergelegt hatte. Natürlich ist der 75-Jährige dem VdK weiterhin verbunden, und so freute sich Prickartz besonders, den Ehrenvorsitzenden auch auf der diesjährigen Versammlung begrüßen zu dürfen, genauso wie Peter Jung vom Konzener Ortskartell.

Der hatte nur lobende Worte für die neue Vorsitzende: „Du hast das erste Jahr mit Bravour gemeistert. Ich habe keinerlei Klagen gehört, und auch mit dem Ortskartell war die Zusammenarbeit hervorragend.“ Außerdem nutzte Rose-Marie Houben die Versammlung, um sich den Mitgliedern nach der Wahl im vergangenen Frühjahr als neue Vorsitzende des Kreisverbands vorstellen zu können. Sie freute sich über die zahlreich erschienenen Mitglieder. „Es ist toll, wie viel Resonanz der VdK erfährt. Das sieht man auch an der Anzahl der Ortsvereine und dem guten Zusammenhalt zwischen ihnen.“

Nachdem der 2. Vorsitzende, Werner Isaac, den Geschäftsbericht und Kassiererin Anne Brammertz den Kassenbericht vorgetragen hatten, wurde ein Programmpunkt eingeschoben, der Houben am Herzen lag. Die Wahl eines Delegierten und dessen Stellvertreter für den Kreisverbandstag Anfang April. Hier bestimmte die Versammlung Brunhilde Prickartz als Delegierte und Werner Isaac als Vertreter.

Die beiden Kassenprüfer Erich Wrobel und Bernd Mommertz hatten an der Kassenführung nichts zu beanstanden, wiesen allerdings noch einmal ausdrücklich darauf hin, was für ein „enormer Aufwand“ die Kassenführung sei. Deshalb baten sie alle Mitglieder mitzuhelfen, dies etwas einfacher zu gestalten. Das sei ganz einfach möglich, indem dem Verein ein Lastschriftmandat erteilt würde, sodass die Beiträge rechtzeitig überwiesen würden und in den Bilanzen verrechnet werden könnten.

Zum Abschluss der Versammlung stand für Prickartz einer der schönsten Punkte auf dem Programm. Acht Mitglieder feiern in diesem Jahr ihre zehnjährige Vereinszugehörigkeit, drei von ihnen waren an diesem Abend anwesend und wurden geehrt: Rosa Pauls, Sonja Kather und Heinrich Krings. Sie erhielten als Dankeschön für ihre Treue ein kleines Präsent – Urkunden und Nadeln werden in Kürze folgen, „hier hat uns die Post einen Strich durch die Rechnung gemacht“, wie Prickartz entschuldigte.

Danach war der offizielle Teil der Versammlung beendet, doch trotzdem blieben alle Anwesenden sitzen, denn Prickartz hatte einen ihrer Kollegen von der Städteregion Aachen für den guten Zweck gewinnen können. Christoph Fritz von der Betreuungsstelle im Amt für Soziales und Senioren hielt einen Vortrag über Vollmacht, Vorsorgevollacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung. Interessiert hörten die Anwesenden zu, stellten Fragen und erhielten dank der verteilten Vorsorge-Mappen der Städteregion einen anschaulichen Einblick in das Thema.