Dorferneuerung in Monschau: Alte Schule in Rohren wird barrierefrei

127.000 Euro für die Dorferneuerung gehen nach Monschau : Alte Schule in Rohren wird barrierefrei

Sanierungs- und Bauarbeiten an der Alten Schule in Rohren sowie zwei private ortsbildprägende Gebäude in der Altstadt Monschau werden in diesem Jahr mit Geldern aus dem Dorferneuerungsprogramm 2019 des Landes NRW gefördert.

Im Juli wurde vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das „Dorferneuerungsprogramm 2019“ bekannt gegeben. Demnach fließt eine Förderung in Höhe von 127.000 Euro in die Stadt Monschau, wie nun der Landtagsabgeordnete Hendrik Schmitz als wahlkreisbetreuender Abgeordneter der CDU-Landtagsfraktion für Monschau mitteilte.

„Mit den bereitgestellten Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm 2019 werden in Monschau gleich drei Projekte im Umfang von 127.000 Euro unterstützt und somit ein starkes Stück Heimat gefördert“, so Schmitz. Im Begegnungszentrum Alte Schule Rohren findet die barrierefreie Umgestaltung einer dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung die finanzielle Unterstützung des Landes, insgesamt 93.00 Euro stehen für diese Maßnahme im Förderprogramm. In der Altstadt Monschau werden zwei private Sanierungen ortsbildprägender Gebäude zur Sicherung ländlicher Bausubstanz gefördert. Zum einen die Dachsanierung an einem ortsbildprägenden Gebäude zur Sicherung ländlicher Bausubstanz mit 20.000 Euro, zum anderen eine Dach- und Fassadensanierung mit 14.000 Euro.

„Das Erscheinungsbild unserer Dörfer, Städte und Gemeinden wird maßgeblich durch private Anwesen geprägt. Daher beschränkt sich das Förderprogramm nicht nur auf öffentliche und gemeinschaftliche Bereiche, sondern bezieht ausdrücklich auch private Vorhaben in den Förderbereich ein“, erklärte Hendrik Schmitz dazu.

Mit dem Dorferneuerungsprogramm 2019 fördert die Landesregierung mit rund 23 Millionen Euro 282 Projekte in 129 Gemeinden. Das ist eine Verdreifachung der geförderten Projekte gegenüber dem vergangenen Jahr und nahezu eine Vervierfachung der Fördermittel. Nachdem im Förderjahr 2018 nicht sämtliche Anträge zur „Dorferneuerung 2018“ bedient werden konnten, habe der Landtag Nordrhein-Westfalen mit der Mehrheit von CDU und FDP zusätzliche landeseigene Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um die Orte und Ortsteile bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu stärken, so der Abgeordnete.

(hes)
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