Die Stadt Monschau ist wieder Teil des Radrennens Triptyque Ardennais

Triptyque Ardennais : Etappe des belgischen Radklassikers endet in Kalterherberg

Bereits zum zwölften Mal beteiligt sich die Stadt Monschau organisatorisch und finanziell (3000 Euro pro Jahr) am belgischen Radklassiker „Triptyque Ardennais“, weil sie sich davon auch Werbeeffekte verspricht.

Dabei handelt es sich um eine Dreitagesveranstaltung. In die zweite Etappe sind traditionell die Kommunen Monschau, Bütgenbach und Eupen eingebunden.

Der Start zur zweiten Etappe erfolgt für die circa 200 Radsportler am Samstag, 25. Mai, um 13 Uhr am Sportzentrum Worriken in Bütgenbach. Die rund 150 Kilometer lange Etappe führt über Rocherath, Hellenthal, Reifferscheid, Losheimergraben, Büllingen, Wirtzfeld, Weywertz, Sourbrodt und Eupen, bevor das Fahrerfeld kurz vor 16 Uhr Mützenich erreicht. Die Strecke verläuft dann von der Eupener Straße über die Reichensteiner Straße und durch das Leyloch nach Kalterherberg.

Über den Messeweg, die Monschauer Straße und die Arnoldystraße geht es in Richtung Höfen. Über Mühlenweg, Im Sief, Hauptstraße und Umgehungsstraße führt die die Strecke entlang der Perlbachtalsperre wieder nach Kalterherberg, wo die ersten Fahrer das Ziel in der Bahnhofstraße gegen 16.30 Uhr erreichen werden. Von circa 15.45 bis circa 16.45 Uhr wird es in Mützenich, Kalterherberg und Höfen zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Stadt bittet die Bürger um Verständnis und bittet die Anwohner entlang der Rennstrecke, nach Möglichkeit die jeweiligen Dorffahnen zu hissen.

In diesem Jahr habe man Kalterherberg als Ziel für die zweite Etappe des Radrennens ausgewählt, erläuterte Udo Prick als Leiter des Fachbereichs Bildung, Sport und Kultur in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Monschau.

Neben dem tatkräftigen Einsatz des städtischen Bauhofes könne man auf die Unterstützung von über 70 ehrenamtlichen Helfern der örtlichen Vereine und von Privatleuten zählen, die als Streckenposten abgestellt würden und – neben einer Vielzahl belgischer und deutscher Polizeibeamter – für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen würden. „Sonst wäre das nicht zu stemmen“, sagte Prick, dankte den Vereinen und wies daraufhin, dass sich weitere freiwillige Helfer gerne bei ihm melden können (02472/81242).

Roland Krökel (SPD) sprach von einer guten Veranstaltung, leider gebe es aber keine deutschen Teilnehmer. „Sehr negativ“ sei aber, dass das Radrennen terminlich mit dem Vennlauf der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Mützenich kollidiere. Den Vennlauf gebe es schon seit Jahrzehnten, und er finde jedes Jahr am gleichen Wochenende statt. Dies sei ein wichtiger Termin für die LG. Nun habe man Schwierigkeiten, genügend Helfer zu finden. Außerdem kämen die Radfahrer ausgerechnet zum Zeitpunkt der Hauptläufe durch Mützenich. „Das ist sehr ärgerlich“, sagte Krökel und wünschte bessere Absprachen und mehr Rücksichtnahme auf Veranstaltungen der örtlichen Vereine.

Udo Prick erklärte, dass die Stadt Monschau den Termin des Radrennens von den Organisatoren genannt bekomme und keinen Einfluss darauf habe. „Wir können da leider nichts dran machen“, sagte er.

Auch Benno Palm (CDU) verwies darauf, dass der Termin vorgegeben werde und lange geplant sei. „Das ist schade. Aber jetzt gilt es, das Beste daraus zu machen“, sagte er und regte an, gezielt noch andere Vereine anzusprechen, um weitere Helfer für den Vennlauf zu gewinnen.

(ag)