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Caritas-Einrichtung: Beratungsstelle erweitert wieder das Angebot

Caritas-Einrichtung : Beratungsstelle erweitert wieder das Angebot

Die Erziehungsberatungsstelle der Caritas in der Monschauer Laufenstraße ist nach Pfingsten für persönliche Beratung von Familien, Eltern, Kindern und Jugendlichen wieder geöffnet.

Nachdem zwischenzeitlich aufgrund der strengen Coronavirus-Regeln nur noch telefonische Beratung und Online-Kontakte möglich waren, können alle Mitarbeiter jetzt wieder Gespräche in den Räumen der Beratungsstelle anbieten. Natürlich mit entsprechendem Hygienekonzept.

Auch die Sprechstunden in den Grundschulen finden je nach schulischen Vorgaben wieder statt.

Lediglich die Sprechstunden in den Familienzentren sind aufgrund des Betretungsverbotes noch nicht möglich.

Wenn es in Familien Fragen zum Zusammenleben, persönliche Schwierigkeiten oder anderen Beratungsbedarf um das Thema Erziehung gibt, sollten Betroffene nicht zögern, sich zu melden. „Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten treten für uns alle neue Fragen auf, bei deren Beantwortung man sich gut Unterstützung holen darf“, so Michael Leblanc, Leiter der Beratungsstelle.

Die Erziehungsberatungsstelle der Caritas gibt es seit nunmehr 40 Jahren in der Eifel, zunächst in Simmerath und nach dem Umzug ab 2002 in Monschau. In dieser Zeit gab es insgesamt 14.760 Beratungsfälle, bei denen noch einmal ein Vielfaches an Personen beteiligt waren. Für das vergangene Jahr weist der Jahresbericht der Beratungsstelle 418 Fälle aus mit insgesamt 1406 direkt an den Gesprächen beteiligten Familienmitgliedern. Die Zahlen liegen auf dem Niveau der Vorjahre.

In den individuellen Hilfeprozessen geht es nicht um Fehler oder „Versagen“, sondern um das Angehen möglicher Veränderungswünsche, das Ausloten der eigenen Möglichkeiten und die persönliche Stärkung. Die Themen erstrecken sich von Entwicklungsfragen über Auffälligkeiten in Kindergarten oder Schule bis hin zu Trennung und Scheidung.

Dass Eltern und Kinder sich an die Caritas wenden, wenn sie sich bei Fragen eine fachliche Unterstützung wünschen, erleben die Beratungskräfte aus den Bereichen Sozialpädagogik, Psychologie und Familientherapie als äußerst verantwortungsvoll. Die Beratung erfolgt unter Schweigepflicht und ist für die Ratsuchenden kostenlos. Der Jahresbericht ist auf der Homepage einsehbar.