Beim Pfingstturnier des SV Kalterherberg viele Sieger gekührt

Pfingstturnier von Erfolg gekrönt : Nationalhymne war der Auftakt zum „Spiel ohne Grenzen“

Das Pfingstturnier, bereits zum 61. Male abgehalten, hatte es an fünf Tagen wieder in sich. Garant dafür war ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Neu beim vierten Pfingstlauf war die Rur-Eifel-Cup-Wertung.

Dieses sportliche Angebot wurde auch spontan zu einer „Erfolgsgeschichte“, geschrieben von 206 Sportlerinnen und Sportlern, die an den Start gingen und mit guten Leistungen glänzten. Die Teilnehmerzahl hatte sich gar verdoppelt. Für die Verantwortlichen des SV Kalterherberg war das Ansporn genug, auch Aktivitäten wie das Fun-Turnier „Spiel Ü32“ sowie die beliebte Straßenmeisterschaft erfolgreich über die Bühne zu bringen.

Nicht zu vergessen das Highlight am Pfingstsonntag, das „Spiel ohne Grenzen“, bei dem die Ortsvereine eingebunden waren und kräftig mitmischten, der Spaß dabei im Vordergrund stand. Entsprechend groß die Gaudi, an der alle beteiligt waren. Auch das gibt es in Kalterherberg: Ehe das Spiel begann, wurde die deutsche Nationalhymne gespielt und von den zahlreichen Besuchern kräftig mitgesungen. Die teilnehmenden Teams fieberten dem entgegen, was da kommen würde.

Moderator Stefan Schütt sprach von einem phänomenalen Wettbewerb mit vielen Verrückten, die Spaß an der Freude hätten. „Da lohnt es sich, sich dafür einzusetzen“, sagte er. Das ganze Dorf war auf den Beinen, Partystimmung auf dem Sportgelände, allerorts und „meterweise kühle Blonde“ fanden reißenden Absatz.

Erste Anfeuerungsrufe wurden laut, und los ging es: Beim Besenkricket waren Geschicklichkeit und Tempo gefragt. Nur gute Zeiten zählten am Ende. „Porkys Freunde“ legten „schweinig“ los, parallel dazu kämpfte „Kalterherberg-Höfen United“ verbissen.

Für die Besen bestand die Aufgabe, zwei Bälle um und durch Hindernisse zu befördern, quasi eine Staffel-Arbeit, denn jedes der zehn Teams (Sportfreunde Chiller, Hermanns & Kreutz, Junggesellen, Schützen, Party-Freunde, Volleyball, Lokomotive Lehmkuhl, Kalterherberg-Höfen United, Fippi & Friends, Jugendraum, Porkys Freunde) schickte acht Teilnehmer ins Rennen.

Das erste Spiel überstanden, ging es nahtlos über in sechs weitere (Brückenlauf, Elefantenkegeln, Zuschauer-Spiel, Menschenkette, Langsame Fahrt, Abflussrohr). Keine leichten Aufgaben, das Orga-Team hatte sich einiges einfallen lassen. Aber es durfte auch ein Joker gesetzt werden, der die Punktzahl verdoppelte. Die vielen Besucher kamen auf ihre Kosten, der Gaudi waren keine Grenzen gesetzt, an den sieben Parcours gab es nicht nur viel zu sehen, es durfte auch gelacht werden.

Am Ende schließlich Riesenjubel bei den Teilnehmern, Fans und den Zuschauern, als Siegerteam stand Lokomotive Lehmkuhl fest. Gratulation gab es von allen Seiten. Die weiteren Platzierungen: 2. Volleyball, 3. Fipsi & Friends, 4. Sportfreunde Chiller, 5. Porkys Freunde, 6. Schützen, 7. Hermanns & Kreutz, 8. Junggesellen, 9. Jugendraum und das Schlusslicht ging an Kalterherberg-Höfen United.

Regen bei Fahrradtour

Die angesetzte Fahrradtour am Freitag hatte wegen des Regenwetters keine gute Resonanz, so Christian Frohnhoff vom Organisations-Team. Besser sei es beim Fun-Turnier gelaufen, dort gingen 32 Mannschaften an den Start. Am Ende hatte der „1. FC Siewillja“ gegen „Eintracht Prügeleisen“ die Nase vorn.

Ganze Arbeit an den Theken leisteten „Elsgebirge Eifel“ und die Schützen des Ortes, beiden ehrenamtlich tätigen Helfern wurde ein dickes Dankeschön zuteil. Christian Frohnhoff, ein echter Team-Player: „Wir sind ein tolles Team, wir ziehen das hier gemeinsam durch“, schwärmte er auch von der beliebten Straßenmeisterschaft: „Da war schwer was los, die hatte allen richtig Freude bereitet.“

Je Mannschaft durften sieben Spieler eingesetzt werden. Nach harten, aber fairen Kämpfen auf dem grünen Rasen ging am Ende das Oberdorf als Sieger hervor, auf den weiteren Plätzen landeten Arnoldystraße, Unterdorf, Kalterherberg-Mitte und Monschauer Straße. Und es gab an drei Tagen reichlich Tanz, Partystimmung und jede Menge Spaß, so bei der Trash-Fete, bei der Zeit gegeben war, in der Vergangenheit zu schwelgen und eine kleine Reise zurück in die 90er/00er Jahre zu unternehmen.

Eine gelungene Sache dank „MC-Events GbR“, den Hit-Machern aus der Eifel, die beim abschließenden Dorfabend dort begannen, wo sie bei der Trash-Fete aufgehört hatten: Mit Stimmung am laufenden Band. Bombenstimmung beim Pfingstball am Samstag mit Ostbelgiens „närrischster Band“, mit „De Belsche Jecke“. Die Jungs brannten ein wahres Feuerwerk an Songs ab, so dass alle auf ihre Kosten kamen.

Ob Karnevalshits, Mega-Songs, Partyfetzer, Number-One-Hits und Oldies, das hatte gesessen, bei Jung und Alt. Für das Organisationsteam sprach Christian Frohnhoff von einer positiven Resonanz, und auch das Wetter habe trotz schlechter Prognosen dennoch mitgespielt. „Wir sind zufrieden, wir hoffen, alle Teilnehmer und Besucher auch“, sagte er.

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