Mitgliederversammlung 2019 der Eifelvereins-Ortsgruppe Monschau

Eifelverein-Ortsgruppe Monschau : Im vergangenen Jahr 14.369 Kilometer gewandert

Die Eifelvereins-Ortsgruppe Monschau blickte bei ihrer Mitgliederversammlung auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück; äußerst rührig hatten sich die Mitglieder an Wanderungen und Ausflügen beteiligt und außerdem viele Arbeitsstunden für die Pflege der Wege eingesetzt.

Der Vorsitzende Klaus Hilgers begrüßte im Kolpinghaus die erschienenen Interessierten. Er dankte allen, die die Unternehmungen im vergangenen Wanderjahr unterstützt haben, besonders seinen Vorstandskollegen und –kolleginnen. Rückblickend hob er den Ausflug zum Keukenhof hervor und die außergewöhnliche Reise ins Baltikum, die man im Mai unternommen habe. Hierbei sei dank der guten Vorbereitung durch Egon Foulonge das Wandern mit einem Kulturprogramm bereichert worden.

Besonders erfreulich war für die Ortsgruppe die Ehrung mit dem Wolf-von-Reis-Kulturpreis; die Auszeichnung erhielt sie für die Neugestaltung des Jahrhundertweges.

Beim Monschauer Pfarrfest gelang es wieder, einen attraktiven Flohmarkt zu veranstalten; es wurde ein Erlös von 858 Euro erzielt. Dieser wurde dem Ortskartell Monschau zur Verfügung gestellt zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke. Klaus Hilgers wies darauf hin, dass man sich künftig nicht in der Lage sehe, einen solchen Flohmarkt zu veranstalten; dies liege an den Planungsschwierigkeiten und am Personalmangel.

Allen Wanderführern sprach Klaus Hilgers seinen Dank aus, sie schafften es immer wieder, mit guten Ideen und ganzem Einsatz ansprechende Touren anzubieten. „Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr junge Leute für die Aktivitäten des Eifelvereins interessieren würden“, meinte Klaus Hilgers und ermunterte alle, mehr Werbung hierfür zu machen. Dem geringen Jahresbeitrag (25 Euro) stünden eine Reihe von kostenlosen Angeboten gegenüber. Der neue Flyer „Wo die Eifel am schönsten ist, zeigt Ihnen der Eifelverein“ soll großzügig verteilt werden.

Der Wanderwart Egon Foulonge lenkte die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Wanderstatistik, die sich für die drei Gruppen mit 14.369 Kilometern Gesamtlänge durchaus sehen lassen konnte. Es war ihm auch ein Anliegen, auf die unverzichtbare Wegearbeit hinzuweisen, zu der sich immer wieder eine starke Gruppe bereitfinde. „An acht Arbeitstagen haben wir in 56 Arbeitsstunden Wege frei geschnitten und Hinweistafeln gesäubert. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir angesprochen werden und sich Wanderer und Naturfreunde anerkennend äußern“, berichtete er.

Josef Audi, der die Wandergruppe Aachen-Monschau leitet, hob hervor, dass außer den gemeinsamen Wanderungen, die durchschnittlich 8,5 Kilometer lang seien, gerne Geselligkeit gepflegt werde. Und der Radwanderwart Erich Kirschner berichtete von einer interessanten zehntägigen Radreise an Oder und Neiße. Für dieses Jahr sei eine mehrtägige Fahrradtour durch den Spreewald geplant, hierfür könne man sich bis Ende März anmelden.

Georg Kaulen richtete als Ortsvorsteher von Monschau Dankesworte an die Aktiven; er hob die Arbeitseinsätze beim Freischneiden von Wegen hervor. Die Stadt Monschau wisse das Engagement zu schätzen und sei dankbar dafür. Er bat darum, Hinweise zu geben, wenn es Auffälligkeiten gebe auf den Wegen – und natürlich würde er sich freuen, den einen oder anderen bei den Tätigkeiten des Eifelvereins wiederzusehen.

Die „Meistwanderer“ wurden geehrt: Franz Kranenpohl und Margot Huppertz. Den Jubilarinnen der Ortsgruppe, Renate Hirschfeld und Elisabeth Krickel, die seit 25 bzw. seit 60 Jahren dem Eifelverein treu sind, werden Urkunde und Nadel nachgereicht, sie hatten sich entschuldigt. Dieter Leufer, der jahrelang zuverlässig und engagiert die heimatkundlichen Wanderungen geführt hat, erhielt aus der Hand des Vorsitzenden ein Jahrbuch; ebenso Georg Kaulen, der stets hilfsbereit und als Unterstützer ansprechbar sei.

Zum Schluss wies Klaus Hilgers noch darauf hin, dass man bei ihm noch den Wanderkalender 2019 erhalten könne: Tel. 02472/9877758.

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