Imgenbroich: Mit frischen Ideen neue Maßstäbe gesetzt

Imgenbroich: Mit frischen Ideen neue Maßstäbe gesetzt

Mit ihrem Konzept haben die Brüder Sebastian und Simon Jünger in der Eifel neue Maßstäbe gesetzt. Mit frischen Ideen haben die Beiden viel verändert, neue Standards gesetzt und die Partykultur verändert. Doch nach mehr als fünf Jahren bleiben im Café Cubus jetzt die Lichter aus, die Küche kalt und der Zapfhahn trocken.

Von Kindesbeinen war es der Traum der in Konzen aufgewachsenen jungen Männer, einmal gemeinsam ein Lokal zu führen. Als dann der Gastronomiebereich des Himo neu zu vergeben war, haben sie sich die Räume spontan angesehen und kurzfristig den Entschluss gefasst, dort einzuziehen.

„Ursprünglich wollten wir den Mietern des Himo und den im Gewerbegebiet ansässigen Betrieben etwas bieten - vom Frühstück bis zum Mittagessen”, erklärt Sebastian Jünger. Anfangs hatte das Cubus von 10 bis 1 Uhr geöffnet. Dann öffneten aber zwei Kantinen im Gewerbegebiet, und das Cubus verlagerte seine Aktivitäten in den Abendbereich.

Dabei wurde der Fokus auf Veranstaltungen wie Konzerte, Open-Air-Kino und Lesungen gelegt. „Wir haben getestet, was ankommt, etwa ein Drittel waren Flops”, erzählt Simon Jünger. Viele Veranstaltungen kamen aber auch insbesondere beim jüngeren Publikum gut an. Viele Jugendliche werden nun einen neuen Anlaufpunkt suchen.

Dass sie ihren Traum jetzt aufgegeben haben, hat für die Jüngers unterschiedliche Gründe. Verschiedene Entwicklungen und eine permanente Verschlechterung der Umstände seien letztlich ausschlaggebend gewesen. Simon Jünger nennt verschiedene „Nervfaktoren”, die ihm schließlich die Motivation raubten.

Dazu zählen beispielsweise das Raucherschutzgesetz, steigende Lebensmittel- und Energiepreise und die Anhebung der Mehrwertsteuer. „So wollen wir nicht mehr weitermachen”, sagt er.