Roetgen: Mit dem HeuGeVe auf Erkundungstour zum „Zirkel“

Roetgen : Mit dem HeuGeVe auf Erkundungstour zum „Zirkel“

Auch in diesem Jahr möchte der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen am 1. Mai wieder einen besonders interessanten Teil unserer Heimat erkunden. Unter der kundigen Leitung von Dietmar Strupat besucht man den „Zirkel“ im Osten des Roetgener Waldes, der schon im Mittelalter eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region hatte.

Wenn man den Ausführungen von Hermann Josef Cosler, dem Dorfchronisten aus dem 19. Jahrhundert, folgt, lag hier einst der Ursprung des Dorfes. Es erwarten die Teilnehmer beeindruckende Natur im Dreilägerbachtal, alte Wege — wie der Germeterweg, der heute als Hohlweg nebst Furt durch den Dreilägerbach noch zu erkennen ist — und ein altes Schieferbergwerk, das auch nach Jahrhunderten seinen Zweck erkennen lässt.

Man findet Reste von Köhlerplatten, wo einst die Holzkohle für den Abt von Kornelimünster gebrannt wurde, oder auch das Fundament eines unbekannten Gebäudes. Bombentrichter und übererdete Westwallbunker zeugen von der jüngeren Vergangenheit.

Die Wanderstrecke wird etwa 8 Kilometer betragen; abhängig davon, was man anschauen möchte, könnten es auch 10 Kilometer werden. Dies wird vor Ort entschieden. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Parkplatz „Im Todt“. Im Tal des Dreilägerbaches gibt es Höhenunterschiede zu bewältigen, sonst ist die Strecke relativ flach. Auf dem Weg werden waldwirtschaftliche Fragen erläutert.

Im Dreilägerbachtal wird eine Mittagspause eingelegt. Das Exkursionsende ist für 14 Uhr geplant. Es gelten die Regeln der Exkursionsordnung. Weitere Details findet man auch im Veranstaltungskalender des Ortskartells (http://www.roetgen-event.de/veranstaltungen/).

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