Vossenack: Mit dem GPS-Gerät auf Schatzsuche

Vossenack: Mit dem GPS-Gerät auf Schatzsuche

Wanderungen in der Eifel sind interessant, sie können jedoch noch mehr an den Interessen der Jugendlichen ausgerichtet werden. So richtete der Eifelverein Vossenack eine „Geocaching-Tour” aus, die besonders die Jugendlichen der Ortsgruppe ansprechen sollte. Und es wurde ein voller Erfolg.

Was ist Geocaching? Es ist eine moderne Schnitzeljagd. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers, in den Koordinaten eingegeben werden, wird nach einem versteckten Schatz gesucht. Die Frage, ob man den Schatz trotz der bekannten Koordinaten findet, erzeugt Spannung. Außerdem ist eine derartige Wanderung abwechslungsreich, da man ständig mit dem GPS-Gerät beschäftigt ist, was vielen an Technik interessierten Jugendlichen gefällt.

Jugendbetreuer Norbert Unterberger teilte die Teilnehmer in zwei Gruppen ein, gab ihnen die technische Einweisung - und ab ging es auf zwei unterschiedlichen Wegen in den nahen Wald bei Vossenack. Vorher hatte er einen sogenannten Multi-Cache versteckt. Dabei sind die Koordinaten des „Schatzes” zu Beginn der Suche nicht bekannt. Man muss sich erst durch das Finden verschiedener Stationen an das Ziel heranarbeiten.

Waren die Koordinaten erreicht, wurde auch direkt fleißig gesucht. Jede Station wurde von den jungen Teilnehmern gefunden. Egal ob in einem Astloch, unter einem Stein oder getarnt an einer Baumwurzel. Der endgültige Schatz bestand aus einer Metalldose, gefüllt mit Kleinigkeiten und dem Logbuch, in dem sich jeder eintragen konnte. Damit der Rückweg nicht langweilig wurde, ging jede Gruppe den Hinweg der anderen Gruppe, suchte deren Stationen und nahm dann die Stationsdosen wieder mit.

Am Zielpunkt wurden alle Geocacher von einigen Betreuerinnen mit Essen und Trinken versorgt. Alle wünschten sich, dass diese Aktion vom Eifelverein Vossenack wiederholt wird. Wer sich für Geocaching interessiert, erhält im Internet unter www.geocaching.de die erforderlichen Informationen.

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