Rurberg/Woffelsbach: Markus Rüttgers leitet Festwiese Antoniushof

Rurberg/Woffelsbach: Markus Rüttgers leitet Festwiese Antoniushof

Beim Orts- und Verkehrsverein Rurberg-Woffelsbach e.V. wurde jetzt Rückblick gehalten: Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Rurberger Gaststätte „Rustika“ ließ Geschäftsführer und Veranstaltungsleiter Sander Lutterbach das vergangene Jahr Revue passieren. Zudem wurde der Vorstand um den Posten des Leiters der Festwiese Antoniushof erweitert.

Die Versammlung wählte hierzu einstimmig Markus Rüttgers. Mit der neuen Position blieb der Orts- und Verkehrsverein seiner Linie treu, seine umfangreichen Aufgaben, zu denen als Mammutveranstaltung das Rurseefest zählt, auf viele Schultern zu verteilen. Volker Ziegler fungiert als Vorsitzender, Stellvertreter ist Michael Lauscher, Geschäftsführer Sander Lutterbach, Nicole Müller verwaltet die Finanzen, Sabrina Mielke ist Pressesprecherin, und Bernd Hilger sowie Hermann-Josef Bongard sind für den Bereich Tourismus zuständig.

Bongard hob in seinen Ausführungen hervor, dass man 2017 versucht habe, Woffelsbach mehr an den Nationalpark anzubinden. Ferner beschäftige man sich momentan mit der Einführung einer „Rursee-Card“, mit der Vergünstigungen für Gäste ermöglicht werden sollen. Darüber hinaus habe man den Dialog mit der örtlichen Gastronomie gesucht, um Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Hierzu sei ein Gesprächskreis mit Gastronomen gegründet worden, bei dem neue Teilnehmer gerne willkommen sind.

Nichts zu beanstanden hatten die Kassenprüfer Christa Palm und Angelika Jansen am Kassenbericht von Nicole Müller, so dass die Versammlung einstimmig der Entlastung des Vorstandes zustimmte.

Das ganze Jahr aktiv

Sander Lutterbach erinnerte in seinem Bericht daran, dass der Orts- und Verkehrsverein das ganze Jahr über in beiden Orten aktiv sei: So finanziere der Verein beispielsweise die Kirchenbeleuchtung, er verwalte die Räumlichkeiten über dem Kindergarten Woffelsbach. Auch Unterhalt und Abrechnung der Stromkästen und Wasserstellen in Woffelsbach und Rurberg, die ganzjährig von Vereinen genutzt werden, obliege dem Orts- und Verkehrsverein.

Ferner habe man die Internet- und Facebook-Seiten des Vereins erweitert und arbeite auch im Aufsichtsrat der Rursee Touristik mit. Einen Rekord gab es beim letztjährigen Rurseefest: 49.700 Besucher wurden gezählt, was auch an dem tollen Sommerwetter mit Temperaturen im 30-Grad-Bereich lag. Lutterbach: „Ich habe nachgesehen. So etwas hatten wir die letzten zehn Jahre nicht.“ Allerdings hätte ein großer Teil der Besucher sich auch an der Bezahlung der wichtigsten Einnahmequelle des Rurseefestes, den Eintrittsbändchen, „vorbeigedrückt“, wie Lutterbach anmerkte. „Ohne unsere Sponsoren, aber vor allem unsere rund 260 ehrenamtliche Helfer, die sind unsere ganz große Stärke, würde dieses Fest nicht zu stemmen sein,“ hob Lutterbach am Ende hervor.

Zufrieden war Lutterbach mit dem Sicherheitskonzept des Rurseefestes. Allerdings machten die Genehmigungen und Auflagen es dem Verein auch immer schwerer, diese in einem vernünftigen Rahmen umzusetzen. Zum Stau auf den Straßen nach dem Feuerwerk merkte Lutterbach an: „Keine Straße der Welt schafft es, innerhalb von Minuten 50.000 Menschen zu verkraften. Wenn man noch etwas Zeit hat, sollte man also noch etwas am wunderschönen Rurseeufer verweilen, bis sich die Massen etwas verlaufen haben.“

(ani)