Leseraktion: Fototour in Monschau öffnet die Augen

Leseraktion „7 x Sommer“ : Fototour in Monschau öffnet die Augen

Nicht nur die Ziegen am Rahmenberg boten ein lohnendes Motiv für die Teilnehmer der Fototour in der Monschauer Altstadt. Die Profis gaben an vielen Stellen Tipps für unterschiedliche attraktive Aufnahmen.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, lautet ein oft zitierter Vergleich, um die direkte Wirkung des Bildes gegenüber vielen Worten auf den Punkt zu bringen. Aber was macht eigentlich ein gutes Foto wirklich aus? Kann man das lernen?. Man kann, oder anders gesagt: Man kann es wenigstens versuchen.

Diesen Versuch starteten jetzt 20 Leser unserer Zeitung, die sich im Rahmen der Ferienaktion „7 x Sommer“ der Lokalredaktion Nordeifel in der Monschauer Altstadt einfanden, um dem perfekten Bild auf die Spur zu kommen und die eigenen fotografischen Fähigkeiten zu verfeinern. Um den Weg dorthin zu verkürzen, wurde die Gruppe von den zwei erfahrenen Eifeler Landschaftsfotografen begleitet. Andreas Gabbert, Redakteur und Fotojournalist in der Lokalredaktion Monschau und Peter Stollenwerk, der ehemalige, langjährige Leiter der Lokalredaktion von Eifeler Zeitung und Eifeler Nachrichten, gaben Einblicke in das Einmaleins der Fotografie und verrieten aus ihrem Erfahrungsschatz gerne praktische Tipps, wie aus einem Alltagsmotiv ein ansehnliches Bild wird, das dem Fotografen auch in der Nachbetrachtung Freude macht und ihm das Gefühl gibt, dass sich seine Aufnahmen von Allerweltsmotiven unterscheiden. Manchmal genügt es eben einfach, ein wenig die Perspektive zu ändern, in die Hocke zu gehen, einen Schritt nach rechts oder links zu machen oder Ausschau nach einem geeigneten Vordergrund zu halten, der dem Bild den passenden Rahmen gibt.

In der Monschauer Altstadt herrschte für die Gruppe der Hobbyfotografen an Motiven kein Mangel. Ziel der Fototour war es, die klassischen Monschau-Motive, ob Rurpartie oder Rotes Haus, neu ins Bild zu setzen, das Auge zu schärfen und dem Bild eine persönliche Handschrift zu geben. Andreas Gabbert und Peter Stollenwerk standen dabei mit Rat und Tat zur Seite, wobei die Teilnehmer immer wieder erstaunt waren, mit welchen einfachen Mitteln sich ein Motiv aufwerten lässt, sofern man bereit ist, ein wenig Anstrengung in Kauf zu nehmen und sich nicht mit Knipsen im Vorbeigehen begnügen möchte. In der Nachbetrachtung nahmen die Teilnehmer die Gewissheit mit, dass sie ihr fotografisches Potenzial nun gezielter und effektiver nutzen können und einige Stolpersteine auf dem Weg zum Bild weggeräumt wurden. Die Freude am Fotografieren hatte neuen Auftrieb erhalten.

(P.St.)