Imgenbroich: Lehne gebrochen: Kind beim Bustraining verletzt

Imgenbroich: Lehne gebrochen: Kind beim Bustraining verletzt

Eine gebrochene Rückenlehne im Schulbus hat am Dienstag ein achtjähriges Kind aus Imgenbroich verletzt.

Das Mädchen hatte mit der dritten Klasse der Grundschule Imgenbroich/Konzen am Schulbustraining teilgenommen, das der Regionalverkehr Euregio/Maas-Rhein (RVE) in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Schulen auch an Grundschulen anbietet. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zwischenfall bei einer sogenannten „Gefahrenbremsung”, die den Kindern vor Augen führen soll, welche Kräfte bereits bei geringen Geschwindigkeiten bei einem Bremsmanöver frei werden.

„Trotz einer Geschwindigkeit von nur 15 bis 20 km/h” sei die Rückenlehne des Sitzes, auf dem die Achtjährige alleine saß, „infolge der Bremsung plötzlich umgeklappt und habe das Kind von hinten getroffen”, so Polizeisprecher Paul Kemen. Zunächst habe man den Eindruck gehabt, „dass das Kind nicht verletzt war”, so Kemen.

Später habe die Achtjährige aber über Rücken-, Kopf- und Halsschmerzen sowie Übelkeit geklagt und einen Arzt aufgesucht, berichtete die Mutter der Drittklässlerin. Die Polizei erstellte eine Verkehrsunfallanzeige und stellte den Sitz zur genauen Untersuchung der Unfallursache sicher.

Während das Fahrzeug laut Pressesprecher Kemen „nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht zu beanstanden” sei, appellierte die Mutter an die Verantwortlichen, „endlich Sorge für eine vernünftige Beförderung der Schüler zu tragen”.