Rott: Landesliga: SV Rott hat die Form der Hinrunde noch nicht gefunden

Rott: Landesliga: SV Rott hat die Form der Hinrunde noch nicht gefunden

Nach zwei Spieltagen in der Rückrunde kann Jürgen Lipka, der Trainer des Nordeifeler Landesligisten SV Rott, nicht zufrieden sein.

„Die Mannschaft hat die Form der Hinrunde noch nicht gefunden. Wir spielen mit einer viel zu hohen Fehlerquote in der Defensive und sind in den zwei Spielen auch nicht aggressiv genug aufgetreten“, moserte er nach den Niederlagen gegen Sportfreunde Düren und in Bergheim.

Per Videoanalyse hat der Trainer die beiden Spiele unter der Woche aufgearbeitet und bei genauerer Betrachtung festgestellt: „Im Prinzip haben wir von den sieben Toren, die wir bekommen haben, sechs selbst gemacht. Bei uns hat die Bereitschaft gefehlt, mit Leib und Seele unser Tor zu verteidigen“. Die Rotter waren zwar in der Hinrunde auch mit zwei Niederlagen gestartet, jedoch hatte Jürgen Lipka aufgrund der dann folgenden Leistungen für den Rückrundenstart ein erstes Ziel definiert: Aus den ersten fünf Spielen sollten sieben Punkte her. „Dieses Ziel zu erreichen, wird nun ganz schwer“, erkennt der Coach bei einem Blick auf den Spielplan, dass nach der aktuellen Begegnung bei Rhenania Richterich mit dem SV Breinig und dem SV Eilendorf noch zwei Gegner warten, die die Punkte nur ungern hergeben.

„Von Spiel zu Spiel denken“, heißt für den Rotter Trainer aber, dass er sein Team zuerst einmal auf Rhenania Richterich programmieren muss. Die Gruppe aus den Kaletzbenden kam nach der Winterpause besser aus den Startlöchern als der SV Rott. Während die Rot-Weißen sich mit einem Torverhältnis von 3:7 zwei Nullnummern leisteten, kassierte die Rhenania gegen Germania Burgwart Bergstein (1:1) und bei Sportfreunde Düren (2:0) vier Punkte mit einem positiven Torverhältnis ein, dennoch stehen die Schwarz-weißen auf einem Abstiegsplatz.

Trotz besserer Tabellenplatzierung weist Jürgen Lipka eine Favoritenrolle weit von sich. „Auch wenn auf den Richtericher ein großer Druck liegt, gucke ich nach den beiden Niederlagen wieder nach unten und wäre froh, wenn wir die Rhenania mit einem Unentschieden auf Distanz halten könnten“. Um die angestrebte Punkteteilung zu erreichen, fordert er von seinem Team ein aggressiveres Zweikampfverhalten und warnt seine Defensive vor der Stärke des Gegners bei Standardsituationen.

Personell sind einige Positionen noch mit einem Fragezeichen versehen, klar ist aber, dass Patrick Stepinski verletzungsbedingt eine weitere Woche zuschauen muss. „Das tut uns natürlich weh“, gibt der Coach zu, dass der Defensivstratege kaum adäquat zu ersetzen ist, auch wenn Onur Alagöz ihn letzte Woche gut vertreten hat, dafür fehlte Alagöz aber auf seiner angestammten Position im Mittelfeld.

(kk)