Rott: Landesliga: Rott erwartet Schafhausen

Rott : Landesliga: Rott erwartet Schafhausen

Die spielerische Leistung seiner Mannschaft beim 2:2 am vergangenen Spieltag bei Alemannia Straß empfand Mirko Braun, der Trainer des SV Rott, noch nicht mal schlecht, enttäuscht war er, weil sein Team leichtfertig in der letzten Viertelstunde eine 2:0-Führung noch aus den Händen gab: „Wir haben Chancen, das 3:0 zu machen, kassieren dann aber noch zwei vermeidbare Tore nach Standardsituationen.“

Verständlich die Verärgerung des Trainers, denn mit einem Sieg würden die Rotter in der Tabelle auf Rang fünf anstatt auf Platz sieben stehen.

In Straß zeigte Keita Ato, der sich schon seit Wochen in blendender Spiellaune präsentiert, erneut eine starke Leistung. Stefan Savic in der Defensive und Julius Lammenett in der Offensive heimsten ebenfalls ein Sonderlob des Trainers ein.

Starker Gegner

Bereits am Samstag (Anstoß 16 Uhr) stellt sich in Rott Mitaufsteiger Union Schafhausen vor. Ihre Stärke demonstrierte die Mannschaft aus dem Heinsberger Ortsteil am Dienstagabend in der FVM-Pokalrunde gegen den Drittligisten Fortuna Köln, gegen den man nur eine knappe 0:1-Niederlage kassierte. In der Begegnung David gegen Goliath suchte der Landesligist nicht nur sein Heil in der Defensive, er spielte streckenweise gut mit und erarbeitete sich auch einige Tormöglichkeiten.

„In dem Pokalspiel hat man gesehen, was auf uns zu kommt“, warnt Mirko Braun seine Jungs vor einem starken Gegner. Der Mitaufsteiger hat bisher in der Meisterschaft zwei Spiele weniger bestritten, aber immerhin einen Zähler mehr auf dem Konto als die Rot-Weißen. Gegen den BC Kohlscheid (4:0), Schwarz-Weiß Nierfeld (3:2), den SV Eilendorf (4:2) und gegen den FC Düren-Niederau (4:0) verbuchte der Aufsteiger Siege. Bei Germania Teveren und Germania Erftstadt-Lechenich gab es knappe Niederlagen. Am vergangenen Spieltag teilte man sich die Punkte mit Schwarz-Weiß Düren (2:2).

In der vergangenen Saison konnte der Sportverein das Heimspiel gegen die Union gewinnen und hatte am Ende auch im Meisterschaftsrennen die Nase ganz vorn, aber die vergangene Spielzeit ist für den Rotter Trainer „Schnee von gestern“.

Personelle Sorgen

Vor der aktuellen Begegnung gegen die Mannschaft aus dem Spargelland warten zuerst einmal personelle Sorgen auf den Coach. Abwehrspezialist Kadir Dogan steht an den nächsten drei Spieltagen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Torwart Patrick Diehl steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen, dennoch fordert Mirko Braun: „Es wird wahnsinnig schwer gegen die zu gewinnen, aber im Hinblick auf unser Programm in den nächsten Wochen wäre ein Sieg schon sehr wichtig.“

Die Regionalligisten Alemannia Aachen und Viktoria Köln sowie Drittligist Fortuna Köln waren noch im Lostopf und zählten zu den Wunschgegnern des SV Rott in der zweiten Pokalrunde auf Mittelrheinebene. Leider zog die Losfee aber mit der Spielvereinigung Frechen 20 nicht das Traumlos für die Rotter.

Am Samstag, 25. November, haben sie Termin beim Ligakonkurrenten, den sie nicht in guter Erinnerung haben, denn am ersten Spieltag der aktuellen Landesligasaison kassierte der Sportverein in Frechen eine 1:5-Niederlage. „Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, meinte Trainer Mirko Braun, dessen Begeisterung sich nach der Auslosung in Grenzen hielt.

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