Konzen: Kuscheltiere werden beim Konzener Theaterverein lebendig

Konzen : Kuscheltiere werden beim Konzener Theaterverein lebendig

90 Minuten volle Konzentration hieß es am vergangenen Wochenende im Musik- und Kulturzentrum für rund 20 Kinder und Jugendliche des Konzener Theatervereins bei zwei von insgesamt vier Aufführungen des Märchens „Lillebri und die Macht der Phantasie“.

Nahezu ausverkauft war es bei der ersten Aufführung, während einige Plätze bei der tags darauf laufenden Veranstaltung leer blieben. Zwei Tage vor der ersten Aufführung stand die Generalprobe auf dem Programm.

Zufrieden mit dem Verlauf der Probe zeigte sich Spielleiterin Stephanie Krings: „Normalerweise bietet eine schlechte Generalprobe die Garantie für eine gute Aufführung. Ich bin aber sehr optimistisch, dass trotz der guten Generalprobe auch die Aufführungen zu einem vollen Erfolg werden.“ Sie sollte nicht enttäuscht werden, denn mit Bravour bestanden die Kinder und Jugendlichen ihre Aufgaben auf der Bühne.

Phantasie gegen Stress

Zum Inhalt des Märchens: Was passiert, wenn Eltern und Erwachsene immer nur im Alltagsstress versinken und keine Zeit mehr für ihre Kinder haben. Die Phantasie geht verloren. Doch Spielzeuge und Kuscheltiere sind weit aus lebendiger, als man glaubt. Sie wollen nicht in irgendeiner Kiste verstauben, weil keiner mehr Phantasie hat, um mit ihnen zu spielen und treten den „Kampf“ an.

Gemeinsam mit Nele stürzen sie sich ins Abenteuer, um am Ende den Erwachsenen ein Stückchen ihrer beim Erwachsenwerden verloren gegangenen Phantasie zurückzugeben. Natürlich gibt es auch hier zwei „böse Gestalten“, die durch die fehlende Phantasie immer mächtiger werden und gestoppt werden müssen.

Rollen auf der Bühne übernahmen Jule Marquardt, Markus Offele, Monika Stüttchen, Hannah Retz, Vivienne und Michelle van Zantvoort, Maja und Marie Banzet, Saskia und Julia Huppertz, Lena Schütt, Heiko Valentin-Krebs, Julien Call, Lucie und Lennard Offele, Marie Jung, Linda Palm, Marina Hamel und Mona Jansen. In den Reihen der Tanzgruppe, deren Tänze von Kristin Klaus und Susanne Klein einstudiert worden waren, standen Nora Klein, Nora-Marie Klaus, Johanna Steffens, Paula Stops, Leonie Schnitter, Malou Förster, Mattis Kastenholz, Emelie Zimm, Amelie Retz und Joline van Zantvoort. Als Souffleusen fungierten Annika Gasper und Alina Jansen. Weitere Aufgaben übernahmen Andrea Werker (Requisite/Kostüme), Eva Damoiseaux (Maske), Christina Völl (Frisuren), Tim Gillessen, Patrick Werker, Markus Förster (Technik) sowie Caroline Palm (Plakat- und Flyergestaltung).

„Ohne die vielen Helfer, die im Hintergrund ihre Aufgaben erfüllen, ist eine Aufführung nicht möglich. Selbst die Kinder haben mitgemalt“, konnte sich die Spielleiterin auf die Unterstützung verlassen. Am Bühnenbau beteiligten sich Rudolf Huppertz, Sabine Skoupy, Ernst Kaulard und Susi Gentges. Die Ideen zum Bühnenbild verwirklichten Maria Karst, Saskia Huppertz, Marie Gentges, Marie Jung, Jule Marquardt, Lena Schütt und Susi Gentges.

Nach jeder Aufführung fand eine Verlosung statt, wobei Freikarten für die nächste Märchenaufführung im kommenden Jahr ihre Abnehmer fanden. Noch steht zwar nicht der Titel des Märchens für 2018 fest, jedoch verrät Spielleiterin Stephanie Krings, dass es sich um „ein klassisches Märchen der Gebrüder Grimm handeln wird“.

Weitere Aufführungen sind für den 16. Dezember, 16 Uhr, und den 17. Dezember, 15 Uhr, vorgesehen. Karten können unter www.theaterverein-konzen.de oder im Keiler-Store, Am Handwerkerzentrum 10a, in Imgenbroich erworben werden.

(ame)
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