Kostenfreie Tagung am 16. November im Forum Vogelsang IP

Biodiversität und Klimawandel : Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Nationalpark Eifel

Wie entwickeln sich die Wälder und Bäche im Nationalpark Eifel und ihre Tier- und Pflanzenarten? Wie zeigt sich der Klimawandel in der Eifel und was kann er für seine natürlichen Lebensräume bedeuten?

Die Nationalparkverwaltung Eifel lässt die Öffentlichkeit im Rahmen einer großen Forschungstagung an den Ergebnissen zum Teil langjähriger Forschungsprojekte teilhaben.

Unter dem Titel „Biodiversität & Klimawandel“ sind Interessierte und Fachleute für Samstag, 16. November, ins Forum Vogelsang IP eingeladen. Von 10 bis 17 Uhr gibt es im dortigen Panorama-Seminarraum insgesamt zehn Vorträge zu Artenvielfalt, Monitoring, Neubürgern aus der Tierwelt und Klimawandel. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei.

Der Nationalpark Eifel zählt bundesweit zu den bedeutenden Referenzstandorten für die Entwicklung naturnaher Wälder, die nicht mehr vom Menschen forstwirtschaftlich genutzt werden. Für Wissenschaft und Forschung ist er damit von besonderem Interesse.

Für die ganztägige Vortragsveranstaltung im großen Seminarraum mit Panoramablick über den Nationalpark Eifel konnten namhafte Wissenschaftler unterschiedlichster Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland gewonnen werden.

Vorgestellt werden zum Beispiel wichtige Pilzarten der Prozessschutzwälder, die Entwicklung der Bachtiere nach einer Gewässerrenaturierung, aber auch Besonderheiten aus der großen Gruppe der Nachtfalter. Zudem gibt es Informationen aus erster Hand zu einheimischen und fremdländischen Krebsarten, zum drohenden Aussterben des Feuersalamanders, über die Entwicklung der Vogelwelt sowie den Einsatz neuartiger Methoden zur Artenerfassung des Waldbodens.

In einem kompletten Themenblock gehen die Wissenschaftler auf aktuelle Fragen zum Klimawandel ein: Wie wird sich das Klima in der Eifel zukünftig entwickeln? Welche Folgen wird dies für den Buchenwald als natürlicherweise vorherrschende Waldgesellschaft in der Eifel haben und welche Rolle spielt ein natürlicher Laubmischwald und sein Boden für den CO2-Haushalt und damit für den Klimaschutz?

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Abteilungsleiter Naturschutz des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Dr. Georg Verbücheln. Für das leibliche Wohl der Teilnehmenden sorgt der Förderverein Nationalpark Eifel.

Die Nationalparkverwaltung Eifel bittet um Anmeldung bis Sonntag, 3. November, per E-Mail an anmeldung@nationalpark-eifel.de.

Eine An- und Abreise ist mit dem Nationalpark-Shuttle SB82 möglich, der stündlich zwischen dem Bahnhof Kall und Vogelsang IP pendelt oder aus Richtung Simmerath mit der Buslinie 63. Für Autofahrer stehen auf dem Gelände von Vogelsang IP ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Jeder Teilnehmer erhält ein kostenfreies Auslassticket.

www.nationalpark-eifel.de/forschungsergebnisse

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