Nordeifel: Konzen will letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen

Nordeifel : Konzen will letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen

Wenn die Aachener Kreisliga A am Sonntag auf die Zielgrade einbiegt, stehen zumindest theoretisch die meisten Entscheidungen fest. Tabellenführer FV Vaalserquartier geht mit acht Punkten Vorsprung in die letzten drei Runden.

Mit einem Sieg am aktuellen Spieltag gegen SV Breinig II könnte die Gruppe von der niederländischen Grenze die Meisterschaft vorzeitig klar machen. Da der Tabellenzweite der Aachener Liga einen zu schlechten Quotienten hat, wird es in dieser Saison keinen zweiten Aufsteiger aus dem Fußballkreis Aachen geben.

Prekärer und noch undurchsichtig gestaltet sich die Situation am Tabellenende. Bleibt es bei nur einem oder zwei Absteigern aus der Bezirksliga, dann steigen drei Mannschaften aus der A-Liga ab. Steigen aber drei Mannschaften aus dem Fußballkreis Aachen aus der Bezirksliga ab, was durchaus noch möglich ist, dann müssen sogar vier Mannschaften aus der A-Liga absteigen. Die Zweite von Hertha Walheim wurde vor Saisonbeginn zurückgezogen und steht schon als Absteiger fest.

Eine Liga tiefer muss in der nächsten Saison auch die DJK Armada Euchen Würselen antreten. Wer dritter oder vielleicht sogar vierter Absteiger wird, ist drei Runden vor Ultimo noch offen. Erste Kandidaten für den Weg in die B-Liga sind der SC Berger Preuß (25 Spiele/22 Punkte), VfL Vichttal II (26 Spiele/25 Punkte) und Rhenania Richterich (25 Spiele/27 Punkte). Berger Preuß und Vichttal II können im Idealfall nur noch 31 Punkte erreichen.

Früh durchs Ziel

Der noch einzige Nordeifelvertreter in der Liga, TV Konzen, hat 31 Zähler auf dem Konto. Theoretisch braucht er aus den drei Spielen beim SV Kohlscheid, beim FV Vaalserquartier und dem Heimspiel gegen Teutonia Weiden noch einen Zähler. Sollte alles optimal für den TV laufen, dann könnte er am drittletzten Spieltag schon den Klassenerhalt klar machen. Dass die Schwarz-Gelben so früh durchs Ziel laufen würden, daran hat zur Saisonhalbzeit keiner im TV-Lager geglaubt.

In der Dürener Kreisliga A ist die Situation für die beiden Nordeifelvertreter TuS Schmidt und SG Vossenack/Hürtgen wesentlich transparenter. Die Spielgemeinschaft hat bisher 38 Zähler eingesammelt und rangiert damit total sorglos auf dem achten Tabellenrang. Am drittletzten Spieltag haben die Rur-eifeler beim direkten Tabellennachbarn SC Jülich 10 Termin. Mit einem Sieg in Jülich könnte die SG mit dem Gegner nach Punkten gleichziehen.

Das Thema Klassenerhalt dürfte auch beim TuS Schmidt durch sein. Der FC Rurdorf hat schon im Februar erklärt, dass er zum Saisonende seine Mannschaft zurückzieht. Der Tabellensechste wäre damit erster Absteiger. Zweiter Absteiger ist der SV Kelz. Sollte es drei Absteiger im Fußballkreis Düren geben, dann wären der FC Krauthausen und Jugendsport Wenau II noch am ärgsten gefährdet. Mit 32 Punkten rangiert der TuS auf Tabellenplatz zehn und erwartet am Sonntag im Spiel um die goldene Ananas den Tabellenfünften FC Schwarz-Weiß Titz.

(kk)
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