Nordeifel: Konzen reist in der Kreisliga A zum Sechspunktespiel

Nordeifel : Konzen reist in der Kreisliga A zum Sechspunktespiel

Nachdem ein knappes Drittel der Saison in der Aachener Kreisliga A gespielt ist, wird immer deutlicher, dass die Spielzeit 2017/18 nicht die des TV Konzen ist.

Nach dem furiosen 7:3-Auftaktsieg bei Armada Euchen-Würselen gab es nur noch zwei Punkteteilungen und fünf Niederlagen. Total enttäuschend verlief für die Schwarz-Gelben der vergangene Spieltag, an dem man vor heimischer Kulisse eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Grün-Weiß Lichtenbusch kassierte und im Keller der Liga hängenblieb. Die Saison ist zwar noch jung, aber am aktuellen Spieltag wartet auf die Konzener schon ein erstes Sechspunktespiel gegen die Zweite des VfL Vichttal, die bisher weit hinter den Erwartungen blieb und noch keinen Dreier einfahren konnte.

Mit bisher drei Punkteteilungen sieht es für die Vichttaler noch schlechter aus als für den TV, der fünf Punkte auf dem Konto hat. Die Stolberger haben allerdings den Vorteil, dass sie in größter Not Hilfe aus dem Kader der Ersten bekommen, die in der Mittelrheinliga spielt. Mit einem Sieg könnten die Konzener zumindest einmal durchatmen, eine Niederlage würde sie auf einen Abstiegsplatz abrutschen lassen.

In der Dürener Kreisliga A verlief der vergangene Spieltag für die beiden Nordeifelteams TuS Schmidt und der SG Vossenack/Hürtgen unterschiedlich. Die Spielgemeinschaft aus der Rureifel überraschte mit einem 1:0-Erfolg gegen den FC Rurdorf und kletterte auf Tabellenplatz sechs. Nicht unerwartet verlor der TuS Schmidt sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SG Voreifel 2:5.

TuS-Trainer Georg Bauer war beim Abpfiff ziemlich sauer und grantelte über die hohe Fehlerquote: „Pech und individuelle Fehler haben zu der unnötigen Niederlage geführt. Wenn man zu vier der fünf Tore den Gegner einlädt, dann kann man nicht gewinnen.“ Am Sonntag gastieren die Schmidter beim FC Düren 77, einem Gegner, mit dem sie auf Augenhöhe sind und zumindest einen Zähler holen sollten. Aus den sechs Spielen, die die Schwarz-Gelben in diesem Jahr noch zu absolvieren haben, erwartet Georg Bauer noch vier bis sechs Punkte. „Wenn wir die holen, bleibt es ruhig, wenn nicht, dann wird es unruhig.“

Schalter gut umgelegt

Nach dem verunglückten Saisonstart mit drei Niederlagen in Serie hat die SG Vossenack/Hürtgen den Schalter in die richtige Richtung umgelegt. Nach fünf Siegen und nur noch einer Niederlage kletterte die Spielgemeinschaft aus dem Keller in die oberen Etagen der Liga. Tabellenplatz sechs ist der Lohn für die gute Arbeit in den letzten Wochen. Eitel Freude herrschte bei der SG am vergangenen Spieltag, nach dem 1:0-Erfolg gegen den FC Rurdorf. Nach dem schlechten Auftakt hat Trainer Tim Krumpen die Lösung zum Erfolg gefunden: „Die Umstellung auf die defensivere Spielweise hat uns gut getan.“

Am Sonntag geht es zum direkten Tabellennachbarn Schwarz -Weiß Huchem-Stammeln, der im Saisonverlauf schon mit Erfolgen gegen Voreifel und Hambach überraschte. Mit einem Sieg bei den Schwarz-Weißen aus dem Ortsteil von Niederzier würde die SG Tabellenplatz fünf übernehmen. „Das wird bestimmt ein ganz schweres Spiel, aber wir fahren nicht dahin, um zu verlieren“, so Tim Krumpen, der in der Erfolgsspur bleiben und den Tabellenplatz mit dem Gegner tauschen will.

(kk)
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