Konzen: Konzen: Gehwege in katastrophalem Zustand

Konzen: Konzen: Gehwege in katastrophalem Zustand

Den Zustand vieler Straßen empfinden die Bürger in Konzen als ärgerlich oder gar unerträglich. Auch hierüber diskutierten die CDU-Mitglieder auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend. Man sei sich in der CDU durchaus bewusst und auch dankbar dafür, dass durch das unbürokratische Eingreifen des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling eine Möglichkeit gefunden wurde, zügig auf der Trierer Straße Sanierungsarbeiten durchzuführen, stellte Ortsvorsteher Matthias Steffens fest.

„Die katastrophalen Zustände auf den Gehwegen werden wir nicht hinnehmen“, kündigte er an. Die „Wunschliste“ sei noch lang, und aus den Stadtfinanzen stünden in diesem Jahr gerade mal 205.000 Euro für kommunale Straßen zur Verfügung. Die kürzlich erfolgten Reparaturarbeiten in der Heerstraße seien nicht die endgültige Lösung. „Die schlimmsten Löcher sind raus“, kommentierte er die Maßnahme.

Die sich im Wandel befindende Bestattungskultur wird auch in Konzen Veränderungen mit sich bringen. Micha Kreitz und Matthias Steffens hielten den Parteifreunden vor Augen, dass beispielsweise die Kosten für die Benutzung der Leichenhalle für den Einzelnen umso mehr steigen werden, je weniger sie noch in Anspruch genommen wird. „Die CDU will unseren Friedhof für andere Bestattungsformen öffnen, sofern sie nicht gänzlich anonym sind“, lautete das Fazit von Micha Kreitz. Ein Gespräch über die Möglichkeiten soll im Oktober stattfinden; auch soll die Bevölkerung beizeiten eingebunden werden in die Erörterungen.

Mit den Berichten aus dem Ortsverbandsvorstand und aus dem Stadtrat wechselten sich Micha Kreitz, der der CDU-Fraktion im Stadtrat von Monschau vorsteht, und Matthias Steffens, Ratsmitglied und Ortsvorsteher von Konzen, ab. Die Schulpolitik habe im letzten Jahr eine wichtige Rolle gespielt, erläuterte Matthias Steffens; er fasste die Entwicklung kurz zusammen, die dazu geführt habe, dass man nun in Monschau drei Grundschulen an fünf Standorten habe.

Am Standort Imgenbroich werden das erste und das zweite Schuljahr unterrichtet, am Standort Konzen das dritte und vierte Schuljahr. Angesichts stetig weiter sinkender Schülerzahlen sei eine „Schulentwicklungswerkstatt“ gegründet worden, der die Elternräte der Schulen und Kindergärten, die Schulleiter und ihre Vertreter angehören. Diese Werkstatt wird die Schülerzahlen intensiv beobachten und sich über die Situation beraten. Im Oktober wird ein zweitägiges Treffen unter der Moderation von Städteregionsmitarbeitern stattfinden, wobei man die Lage ausgiebig diskutiert, um Vorschläge für die Zukunft der Grundschulen in Monschau machen zu können.

„Es geht vor allen Dingen um das Wohl der Kinder“, sagte Matthias Steffens. Theo Steinröx mahnte ein klares Bekenntnis der Konzener Ratsvertreter zum Schulstandort Konzen an.

„Es sind Menschen in unseren Ort gezogen unter der Voraussetzung, dass hier eine Grundschule besteht.“

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