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Risikostrecken in der Nordeifel: Kontrollen gegen Raser und Straßenrowdys

Risikostrecken in der Nordeifel : Kontrollen gegen Raser und Straßenrowdys

Am Sonntag war die Polizei in der Eifel unterwegs, um Verkehrssünder zu stoppen. Trotz des regnerischen Wetters waren wieder viele Auto- und Motorradfahrer in der Ausflugsregion unterwegs. Nicht alle hielten sich an Tempolimit und Handyverbot.

Die Polizei führte etwa Geschwindigkeitskontrollen auf der Landesstraße 166 zwischen Kesternich und Rurberg durch. Von 592 Fahrzeugen waren ganze 90 zu schnell. 66 Verwarnungsgelder wurden daraufhin ausgesprochen und sieben Mal wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Bei den Motorradfahrern wurde neun Mal ein Verwarnungsgeld ausgesprochen und acht Bußgeldverfahren eingeleitet.

Das schnellste Motorrad wurde mit 123 Stundenkilometern gemessen, das schnellste Auto mit 109 – bei einem Tempolimit von 50 Stundenkilometern. Gegen sie wurden Fahrverbote ausgesprochen.

Auch auf der Landesstraße 128 wurden die Geschwindigkeiten kontrolliert. Hierbei wurden ebenso mehrere Verwarngelder ausgesprochen. Ein Autofahrer, der während der Fahrt telefonierte, muss mit einer Anzeige rechnen. Acht Motorradfahrer missachteten zudem das Streckenverbot zwischen Woffelsbach und Rurberg und mussten ein Verwarnungsgeld zahlen.

Die Beamten führten mit den Verkehrssündern vor Ort noch belehrende Gespräche. Die Kontrollen sollen auch in der Zukunft fortgesetzt werden.