Simmerath: Komitee: Malteser-Krankenhaus ist auf einem guten Weg

Simmerath: Komitee: Malteser-Krankenhaus ist auf einem guten Weg

Nach einer kurzen Pause zum Jahreswechsel trafen sich die Mitglieder des Komitees „Rettet das Simmerather Krankenhaus”, um die aktuelle Situation an St. Brigida zu besprechen und die Marschrichtung für die kommenden zwei Jahre festzulegen.

Hauptziel ist nach einer Mitteilung der Komitees nach wie vor, das Krankenhaus in seinem bestehenden Leistungsspektrum, inklusive der Geburtshilfe, zu erhalten und zwar auch dann, wenn keine finanzielle Unterstützung mehr vom den Kreis Aachen und den Kommunen erfolgt.

Die Voraussetzungen dafür seien nach Aussagen der Malteser-Trägergesellschaft so gut wie noch nie seit der Übernahme des Hauses vor gut elf Jahren, berichtet das Komitee. Die „überaus erfreuliche Entwicklung der Geburtenzahlen” in Simmerath spreche für das große Vertrauen, das dem Krankenhaus und seinem Personal entgegengebracht werde.

In diesem Jahr sei man optimistisch, die Marke von 300 Geburten zu erreichen. Letzteres unterstreiche nach Einschätzung des Komitees noch einmal die Bedeutung der Demonstration im Jahre 2008. „Ohne das Engagement der Bevölkerung wäre die Geburtenstation geschlossen worden,” ist man beim Komitee überzeugt.

Die Auslastung des Krankenhauses insgesamt sei zuzeit sehr hoch. Die Menschen in der Eifel nutzten also auch alle anderen noch verbliebenen Abteilungen „ihres” Krankenhaus. Die Voraussetzungen seien demnach in der Tat zur Zeit sehr vielversprechend.

Daher fordert das Komitee „Rettet das Simmerather Krankenhaus” vor Ablauf der Unterstützung durch Kreis und Kommunen ein tragfähiges Konzept der Malteser-Trägergesellschaft, welches gewährleiste, dass die jetzigen Leistungen auch aus eigener Kraft dauerhaft erbracht werden können.

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