Kesternich: Kesternich hat wieder eine Schützenkönigin

Kesternich: Kesternich hat wieder eine Schützenkönigin

Nach der heiligen Messe und der Fronleichnamsprozession gehört der Fronleichnamstag in Kesternich den Schützen. Wegen des schlechten Wetters fanden die Messe und Sakramentsverehrung in der Pfarrkirche statt. Auch das traditionelle Abholen des noch amtierenden Schützenkönigs fiel dem schlechten Wetter zum Opfer.

In strömendem Regen zogen die Schützen in Begleitung der Musikvereine die kurze Strecke zur Gaststätte Jousten, der Umtrunk des Königs Hubert Roder fand dort im Zelt statt.

Nach dem gemeinsamen Erbsensuppenessen fanden zunächst die Wettbewerbe der Jungschützen statt. Daniel Förster brauchte seine Jungprinzenkette nicht abzugeben, er gewann das Schießen und ist nun zum zweiten Mal in Folge Jungschützenprinz. Alina Offermann erschoss sich die Würde der Schülerprinzessin.

Vier Kandidaten

Um 15 Uhr wurden alle anwesenden Schützen aufgerufen und gefragt, ob sie auf den Königsvogel schießen möchten. Es blieben vier Kandidaten, die in einem spannenden Wettbewerb versuchten den Königsvogel von der Stange zu holen.

Nach dem 55. Schuss wackelte der Vogel verdächtig, die Schützin Brigitte Offermann verließ den Schießstand und rechnete nicht damit, das der Vogel hinter ihrem Rücken dann doch ganz langsam fiel. Der Jubel ihrer Schützenkollegen machte ihr dann klar, dass sie die neue Schützenkönigin ist. Überrascht nahm sie die Glückwünsche entgegen. „Jetzt haben wir endlich noch mal eine Königin”, klang es immer wieder unter den Gratulanten.

Mit dem Preisvogelschießen beschlossen die Kesternicher Schützen einen schönen, geselligen Tag, und man feierte die Schützenkönigin Brigitte Offermann, die gemeinsam mit den Jungschützenprinzen am Freitagabend in der Gaststätte Jousten inthronisiert wird.

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