Nordeifel: „Keine weitere Eskalation um Pumpspeicherkraftwerk“

Nordeifel: „Keine weitere Eskalation um Pumpspeicherkraftwerk“

Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ hat einen offenen Brief an die Trianel-Aufsichtsräte verschickt. Darin wird der Aufsichtsrat aufgefordert, auf die Geschäftsleitung der Trianel GmbH einzuwirken, um „eine weitere Eskalation“ um den geplanten Bau des Pumpspeicherwerks Rursee zu vermeiden.

Die Bürgerinitiative hat inzwischen nach ihren Angaben über 2600 Unterstützer, darüber hinaus hätten ca. 3700 Bürger aus der Region einen Aufruf an die Politiker des Landes unterschrieben: Darin würden die Politiker aufgefordert, Schaden von der Rureifel abzuwenden und den Bau des Pumpspeicherwerks zu verhindern.

Nun habe sich auch der Kreis Düren mit großer Mehrheit gegen das von der Trianel GmbH beantragte Verfahren zur Regionalplanänderung bei der Bezirksregierung Köln ausgesprochen. „Wir appellieren daher an Trianel, den Antrag zur Änderung des Regionalplans - zu dem der Aachener Konzern bisher keinerlei Gutachten bei der Bezirksregierung Köln vorgelegt hat — zurückzuziehen,“ lautet die Forderung der Initiative.

Gleichzeitig weist die BI noch einmal auf die am Samstag, 9. März, geplante Demonstration unter dem Motto „5vor12“ hin, die ab 11.55 Uhr am Seehof in Schwammenauel stattfindet. Musik, Kabarett und Informationen sollen hier geboten werden.