Monschau: Kein Mobilfunkmast, aber: Zustimmung für Digitalfunkmast in Höfen

Monschau: Kein Mobilfunkmast, aber: Zustimmung für Digitalfunkmast in Höfen

Einmal ja, einmal nein. Gleich zweimal hatte der Monschauer Bauausschuss jetzt über Bauanträge für Sendemasten in Höfen zu entscheiden. Während man dem Bau einer 45 Meter hohen Anlage auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehr-Depots auf Brath einmütig zustimmte, lehnte der Ausschuss eine 35 Meter große Anlage mitten im Ort ebenso einstimmig ab.

Zu dominant im „Golddorf”

„So ein dominanter Mast mitten im Ort - das passt nicht”, bewertete Ortsvorsteher Peter Theißen (CDU) aus Höfen das Vorhaben an der Niessenstraße.

„Mit der beantragten Mobilfunkanlage würde sich in Relation zur vorhandenen baulichen Umgebung, insbesondere der Bauhöhe, eine prägende Wirkung entfalten und eine das Ortsbild beeinträchtigende und nachhaltig störende Dominanz sowie für die Nachbarschaft bedrückende Wirkung ergeben”, hatte auch die Verwaltung festgestellt und dem schloss sich der Ausschuss an.

„Der Bauherr sollte seine Antennen lieber am Heidgen aufhängen - da werden demnächst viele Masten frei”, meinte Peter Theißen augenzwinkernd und bezog sich damit auf die nahe Schließung der Höfener „Funk”.

Die Stadt hat dem Betreiber nun angeboten, die Anlage ebenfalls am Brather Hof zu installieren. Dieser werde in Kürze prüfen, ob dieser Standort bezüglich der Funkrichtungen für den Sendemast in Frage kommt.

Mehr von Aachener Nachrichten