Wettbewerb: Kalterherberg holt zweiten Platz bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Wettbewerb : Kalterherberg holt zweiten Platz bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Zwei Eifeldörfer, nämlich Kalterherberg und Vossenack, haben beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Silbermedaille ergattern können.

Die Spannung war groß, als es zunächst mit dem Bus von Kalterherberg zur Bekanntgabe der Platzierungen der zweiten Runde des Wettbewerbs nach Bad Sassendorf ging. Aus Kalterherberg waren neben Ortsvorsteher Norbert Rader einige Bürger sowie Mitglieder verschiedener Gruppierungen und Vereine dabei, die zur erfolgreichen Begehung im Juni beigetragen hatten. Auch Björn Schmitz, stellvertretender Fachbereichsleiter für Wirtschaftsförderung und Denkmalschutz der Stadt Monschau, fuhr mit.

Die Verkündung war spannend. „Bronze ist es schon mal nicht“, freute sich Natalie Leyendecker von der Zukunftswerkstatt, als die dritten Plätze genannt worden waren. Sowohl Kalterherberg als auch Vossenack konnten eine Silbermedaille ergattern. Insgesamt wurde an 44 Dörfer 14-mal Bronze, 25-mal Silber und fünfmal Gold vergeben. Die ersten Plätze gingen in den Norden.

Freude nach kurzer Enttäuschung

Nach einem „kleinen Moment der Enttäuschung“, hatte man doch auf einen ersten Platz gehofft, stellte sich bei den Mitgereisten doch Freude und Stolz ein. Vor allem nach der Bekanntgabe, dass Kalterherberg den Sonderpreis für Kultur- und Naturpflege erhält.

„Es soll knapp gewesen sein“, berichtete man nach der Veranstaltung, beinahe sei es ein erster Platz geworden. Mit neuer Motivation soll es nun in die Vorbereitungen für den nächsten Dorfwettbewerb im Jahr 2023 gehen.

Wieder in der Heimat wurde vor der Kirche St. Lambertus noch das für den Wettbewerb neu gedichtete Lied „Kalterherberg“ gesungen. Arne Kreuzinger-Janik, dem die Mitgereisten bescheinigten, „dass ohne ihn der Erfolg nicht möglich gewesen sei“, freute sich darüber, „ein großartiges Ergebnis erzielt zu haben. Darauf können wir stolz sein, wir haben mit und für die Gemeinschaft im Dorf gewonnen.“

Die Reise mit den Bürvenichern sei „prima“ gewesen: „Es ist wichtig, auch die regionale Gemeinschaft zu gestalten.“ Auch Ortsvorsteher Norbert Rader freute sich über das Ergebnis. „Ein großer Dank geht an die Gruppierungen, die enorme Arbeit geleistet haben.“ Rader sieht die Platzierung als „Zeichen für eine Weiterentwicklung bis zum nächsten Mal“. „Die Stadt Monschau ist froh, dass Kalterherberg diesen großartigen Platz erreicht hat“, sagte Björn Schmitz. „Man kann nun viel Schwung in anstehende Projekte mitnehmen.“

Auch Bürgermeisterin Ritter gratulierte: „Der Spitzenplatz wurde engagiert und verdient erarbeitet. Die Dorfbevölkerung hat erfolgreich gezeigt, wie ihre Zukunft gestaltet werden kann. Jetzt wollen wir gemeinsam darauf aufbauen und daran arbeiten, dass viele der schönen Ideen vor Ort umgesetzt werden.“

(CJK)
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