Kalterherberg: Kalterherberg: Ein Dorf sucht einen Ausweg

Kalterherberg: Kalterherberg: Ein Dorf sucht einen Ausweg

Nach der Großbaustelle Himmelsleiter, die ab Mittwoch mindestens für die kommenden acht Wochen den Pendelverkehr von der Eifel in Richtung Aachen und zurück einschränken wird, kommt für die Kalterherberger seit Anfang der Woche ein zweites größeres Hindernis dazu, das es in den kommenden 14 Tagen zu umkurven gilt.

Die B399, neben der L106 die einzige Zufahrtsstraße und wichtigste Verbindung ins kleine Eifeldorf, wird ebenfalls einer Fahrbahndecken-Sanierung unterzogen. „Für die B399 gilt das gleiche wie für die Himmelsleiter”, sagt Arnd Meyer vom Landesbetrieb Straßenbau NRW. „Der Belag ist ausgemagert, es entstanden mit der Zeit Risse und Löcher.”

Ähnlich wie an der B258 sei seit einigen Jahren nichts für die Instandsetzung gemacht worden. Das soll sich nun ändern: Bis zum 19. September wird die Bundesstraße in beide Richtungen komplett saniert, dies bedeutet für die Anwohner eine ebenso lange Vollsperrung. Als Strecke in Richtung Aachen dient jetzt lediglich die Reichensteiner Straße, die L106, über Mützenich. Ansonsten müsste ein noch weiterer Umweg über Belgien in Kauf genommen werden.

Auch der Lkw-Verkehr wird in den kommenden zwei Wochen über die Landesstraße abgewickelt. „Diese Straße ist für den überörtlichen Verkehr absolut qualifiziert”, beruhight Arnd Meyer. Und überhaupt: „Die Kalterherberger nutzen Mützenich als Durchgangsstation nach Aachen ohnehin mehr als die B399.”