Mützenich: Im Jubiläumsjahr 2021 will Eintracht Mützenich über 1000 Mitglieder zählen

Mützenich : Im Jubiläumsjahr 2021 will Eintracht Mützenich über 1000 Mitglieder zählen

In zahlreichen Abteilungen hält der TV Eintracht Mützenich für junge Leute und Senioren ein reichhaltiges Angebot bereit. Die Turnabteilung stellt auch heute noch das Kerngeschäft im sportlichen Angebot dar. Zusätzlich haben sich zahlreiche andere Sportarten als festes Angebot etabliert, Breitensport steht dabei im Vordergrund.

Daneben gibt es auch ambitioniertere Sportler im TV. Davon zeugen die zahlreichen Erfolge bei Wettkämpfen in vielen Sportarten. Um das große sportliche Angebot zu gewährleisten, sind über 60 Übungsleiter aktiv.

Vereinszeitung mit allen Infos

Im Rahmen der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder die Möglichkeit, sich über das Geschehen in den einzelnen Abteilungen zu informieren. Das geschah am letzten Wochenende vor zahlreichem Publikum im Schützenhaus. Die gute Arbeit im Gesamtverein spiegelte sich im Programm der Mitgliederversammlung wider. Kurz vor der Mitgliederversammlung hatte der Verein die nächste Ausgabe der Vereinszeitung herausgegeben. Hierin fanden sich sehr strukturiert und informativ alle wichtigen Nachrichten aus den einzelnen Abteilungen. Vorsitzender Georg Sommer verzichtete daher auf eine ausführliche Eröffnungsrede.

Er freute sich sehr über den zahlreichen Besuch, begrüßte die Ehrengäste und dankte allen Mitgliedern für die erfolgreiche Mitarbeit zum Wohle des Vereins. Die Versammlung verzeichnete mit über 100 Gästen an diesem Abend einen Besucherrekord. Der vorgeschlagenen Tagesordnung des Abends stimmten die Mitglieder zu. Das Protokoll des Abends übernahm Marie-Theres Jansen, und zum Versammlungsleiter bei der Entlastung des Vorstandes bestimmten die Mitglieder Werner Thoma.

Mitgliederzahl gestiegen

Im Geschäftsbericht beleuchtete Harald Schmitz die wesentlichsten Punkte des letzten Geschäftsjahres. Der Vorstand traf sich zu sechs Sitzungen. Aus den Reihen der Mitglieder hat Sylvia Schmitz als drittes Mitglied des Vereins beim Tag des Ehrenamtes der Stadt Monschau eine besondere Ehrung erfahren. Die Mitgliederzahl stieg im Berichtszeitraum von 897 auf 921 Mitgliedern. Der Verein hofft, im Jubiläumsjahr 2021 die Tausendermarke zu überspringen. Wenn der Trend der letzten Jahre mit stetig steigenden Mitgliederzahlen weiter anhält, könnte das geschafft werden.

Der in der Vergangenheit so beliebte Skiausflug litt zuletzt etwas an Interesse. Abteilungsleiter Heinz Thoma hofft, im übernächsten Jahr noch einmal eine Skitour auf die Beine stellen zu können.

Aus dem Kassenbericht von Gerd Roder war zu entnehmen, dass trotz der zahlreichen Budgets für die einzelnen Abteilungen Einnahmen und Ausgaben nicht auseinanderdriften. Der Bestand in der Kasse stieg sogar leicht. Auf der Ausgabenseite bedeuten die 6500 Euro Gebühren für die Hallenbenutzung eine große Belastung und engen den Rahmen für alle Ausgaben, die über den reinen Sportbetrieb hinausgehen, doch stark ein.

Vorstand entlastet

Die beiden Kassenprüfer Dirk Viktor und Felix Müller bescheinigten dem Kassierer eine korrekte Buchführung. Werner Thoma bat anschließend als Versammlungsleiter um Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes.

Georg Sommer hatte bis dahin die gute Mitarbeit im Verein und die Hilfe der Sponsoren herausgestellt. Vom Versammlungsleiter erhielt auch Georg Sommer ein dickes Lob für seine ausgezeichnete Arbeit an der Spitze des Vereins.

Ehrungen standen auch sehr zahlreich an. Es gab Urkunden und Präsente für 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre, 50 Jahre und sogar 60 Jahre Mitgliedschaft im TV.

Bei den Nachwahlen bestätigte die Versammlung Geschäftsführer Harald Schmitz, alle weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes und die beiden Kassenprüfer im Amt.

Unmut über Hallengebühren

Unter Punkt „Sonstiges“ äußerten einige Mitglieder ihren Unmut über die hohen Gebühren bei der Hallenbenutzung. Um die ausgezeichnete Breitenarbeit im Verein weiter auf hohem Niveau zu halten, dürfte die Gebühr auf keinen Fall weiter steigen, war man sich einig.

Es sei wünschenswert, wenn die Gebührenlast im Rahmen der fortschreitenden Konsolidierung des städtischen Haushaltes in den nächsten Jahren wieder abgesenkt werden könnte. Allen Beteiligten war aber auch klar, dass vorerst kein Weg an den hohen Kosten vorbeiführt.

(fm)
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