Im Frühjahr rollen die Bagger

Rundkurs für Mountainbiker : Grünes Licht für „Pump Track“ in Kalterherberg

Nach langer Vorbereitungszeit wird es nun konkret: Die Städteregion Aachen hat den Auftrag für die Realisierung des Fahrradprojekts erteilt, der Monschauer Rat stimmt mit breiter Mehrheit zu.

Mit breiter politischer Unterstützung hat der Rat der Stadt Monschau am Dienstagabend den Weg für einen neuen Radrundkurs in Kalterherberg bereitet. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Städteregion Aachen in der Vorwoche in nichtöffentlicher Sitzung bereits den Auftrag für die konkrete Realisierung des „Pump Track“ erteilt hat. Dieser soll an das vorhandene Sportzentrum angegliedert werden und maßgeblich dazu beitragen, Kalterherberg als radtouristischen Standort weiterzuentwickeln.

Ein „Pump Track“ ist eine spezielle Strecke für Mountainbiker, auf der die Fahrer Geschwindigkeit aufbauen ohne zu treten – das Hochdrücken des Körpers soll dafür reichen. Ein solcher Rundkurs ist mit Wellen oder anderen Elementen wie Sprüngen oder einer Steilwandkurve versehen. Der Bau wird zu 90 Prozent aus Fördermitteln der Städteregion finanziert.

„Das wird eine absolute Bereicherung für Kalterherberg. Von uns aus könnten die Bagger schon da sein“, sagte der CDU-Stadtverordnete Manfred Schneider, der selbst aus Kalterherberg stammt. Das gilt auch für SPD-Fraktionschef Gregor Mathar, der nüchtern feststellte, dass der „Pump Track“ dem Dorf sicher von Nutzen sein werde.

Im Frühjahr kommenden Jahres sollen nun nach Informationen von Bürgermeisterin Margareta Ritter (CDU) die Bagger tatsächlich rollen. Im Herbst sei mit der Eröffnung zu rechnen.

Mehr von Aachener Nachrichten