IG Metall spendet für „Aba Don“

Verein „Aba Don“ engagiert: Eine Schulmensa in Ghana

Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Aachen, Achim Schyns, und sein Stellvertreter Marko Jansen übergaben am vergangenen Montag eine Spende an den Monschauer Verein „Aba Don – Afrika und Jugendhilfe e.V.“.

Der Vorsitzende des Vereins, Erich Horst, freute sich über die erste Spende der Gewerkschaft.

Mit dem Geld soll eine Schulmensa in einem der zahlreichen verarmten Dörfer in der zentralen Region von Ghana, in Berasi, gebaut werden. „Für 500 Kinder sollen in einem Dorf ein Kindergarten, eine Primary School und eine Junior High School entstehen. Eine Schulkantine wird dann benötigt.“

Der Geschäftsführer der IG Metall weiß, dass das Geld bei „Aba Don“ richtig ist: „Die IG hat in den vergangenen Monaten alle Mitarbeiter zum Thema Arbeit befragt. Für jeden Bogen, der zurückkam, spendet die IG einen Euro an eine Flüchtlingsorganisation. ‚Aba Don’ ist eine Organisation, die nicht nur Flüchtlingen hilft, die bereits in Deutschland angekommen sind, sondern bekämpft auch die Fluchtursachen direkt vor Ort in Afrika durch Bildungsarbeit, Berufsausbildungen, Fußballveranstaltungen, gemeinsames Musizieren und Austauschprogramme. Das hat uns überzeugt.“

„Aba Don“ gibt es seit dem Jahr 2017. Damals begannen die insgesamt 13 Mitglieder ihre Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen. Erich Horst: „Ich fahre seit 40 Jahren mit meinem Motorrad durch die Sahara und sehe von der Fluchtursachenbekämpfung der Bundesregierung sehr wenig in Afrika. Wir sind politisch denkende Menschen in unserem Verein, und daher machen wir jetzt was. Wir kämpfen damit auch gegen den aktuellen Zeitgeist.“

(kfr)
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