Rott: Heimat- und Eifelverein Rott: Jahresrückblick mit vielen Fotos

Rott : Heimat- und Eifelverein Rott: Jahresrückblick mit vielen Fotos

Die Mitgliederversammlung des Heimat- und Eifelvereins Rott fand am vergangenen Sonntag im Jugendhaus statt. Viele Mitglieder waren gekommen, um das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen. Der Abend, der als geselliges Beisammensein geplant war, begann mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, Rainer Hülsheger, der einen umfangreichen Fotovortrag vorbereitet hatte.

So begann das Jahr mit der Spurensuche durch Hermann Carl, bei dem Kinder und Erwachsene lernten, welche Spuren Tiere in der Natur hinterlassen und wie man diese erkennt. Im März folgte ein Besuch der Ordensburg Vogelsang, eine Fahrradtour wurde für die warmen Monate organisiert, und auch eine Stippvisite nach Brüssel samt Besuch des EU-Parlaments im Oktober ermöglichte der Verein vielen interessierten Rottern.

Neu im Vereinsprogramm sind Wanderungen, die seit einigen Monaten von Wim und Caroline Glasz an jedem ersten Dienstag im Monat angeboten werden, die extra auf Senioren ausgerichtet sind.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ pflanzte der Heimat- und Eifelverein im Mai viele blühende Pflanzen in Trögen, die verteilt im Ort zu finden sind, und belegte den siebten Platz. Stolz ist der Verein auf den zweiten Platz, den er beim Wolf-von-Reis-Kulturpreis 2017 belegte und der mit 500 Euro dotiert ist.

In den letzten Jahren organisierte der Heimat- und Eifelverein Auftritte des „Lagerfeuertrios“ im Rahmen von „Rock‘n‘Rott“, ein Reggae-Konzert von Sebastian Sturm und einen Abend mit Hastenraths Will. Auch die berühmte Rotbuchenaktion durfte 2017 nicht fehlen. So wurden 17 375 Buchen nach Rott geliefert, die vorher in einer Forstbaumschule in Bad Ems aufgezogen wurden. Bereits seit 25 Jahren können Bürger in einer großen Sammelbestellung die vorgezogen Buchen zu einem vergünstigten Preis über den Verein erhalten. „Eine Strecke von hier bis nach Koblenz haben wir in den letzten Jahren gepflanzt“, erklärte der Vorsitzende.

Ebenfalls seit einem Vierteljahrhundert pflanzt der Verein Obstbäume. Bei der diesjährigen „Obstbaumaktion“ wurden 204 neue Bäume in Rott gesetzt.

Die Natur um Rott liegt den Mitgliedern besonders am Herzen. Besonders der Struffelt wird intensiv über das ganze Jahr vom Verein aufgesucht und gepflegt. Die Erhaltung der kostbaren Heide steht dort im Vordergrund und die Rückansiedlung von Echsen und auch ungefährlichen Schlangen.

Die Freude im Verein war groß, als Vorsitzender Rainer Hülsheger Fotos von einer Waldeidechse und einer Blindschleiche zeigte, die er selbst im Struffelt entdeckte. Auf großen Steinhaufen, die von der biologischen Station in Stolberg errichtet wurden, wärmen sich die Reptilien gerne auf.

Auch die Rotter Jugend profitiert von dem hohen Engagement des Rotter Vereins. So besuchte man zusammen im Mai 2017 das Kölner „Jumphouse“, eine große Halle voller Trampoline, mit 14 Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren, und im Juni zelteten 80 Kinder mit ihren Vätern in Widdau. Beim 26. Väter- und Kinder-Zelten stand das Thema Steinzeit im Vordergrund. So lernten die Kinder und Erwachsenen, wie man ein Feuer entzündet und kochten zusammen eine „Steinzeit-Fünf-Minuten-Terrine“.

Auch für die frühen Stunden des Heiligen Abend hat der Heimat- und Eifelverein Rott eine Veranstaltung für die ganze Familie geplant: Eine gemeinsame Fütterung der Tiere im Wildgehege Hellenthal: „Die Anmeldungen dafür laufen bereits“, so Christoph Schell vom Verein.

(kfr)