Imgenbroich/Konzen: Glasfaser für Imgenbroich und Konzen zum Greifen nah

Imgenbroich/Konzen : Glasfaser für Imgenbroich und Konzen zum Greifen nah

Bei der Deutschen Glasfaser (DG) geht man fest davon aus, ab 2019 ein Glasfasernetz in Imgenbroich und Konzen aufzubauen. Diese optimistische Einschätzung teilte am Mittwoch Dennis Schiefke, Projektmanager Sales des Unternehmens, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die sogenannte Nachfragebündelung, bei der 40 Prozent aller erreichbaren Haushalte in jedem Ort einen Anschluss beantragen müssen, damit die DG tätig wird, endet am kommenden Samstag, 9. Juni. „Wir haben von Donnerstag bis Samstag noch einmal Aktions- und Abgabetage an unserem Servicepunkt im Bürger-Casino Imgenbroich. Da flattern erfahrungsgemäß noch viele Verträge rein“, zeigte sich Schiefke vier Tage vor Ende der Frist optimistisch.

Eine Woche vor dem geplanten Ende der Nachfragebündelung lag Imgenbroich nach seinen Worten bei knapp 32 Prozent, und auch Konzen hatte demnach die 30-Prozent-Marke übersprungen. Wenn man am Freitag oder Samstag bei 35 oder 36 Prozent liege, werde die Abgabefrist notfalls um 14 Tage verlängert, „aber davon gehe ich im Moment nicht aus, weil ich immer noch überzeugt bin, dass wir die ,40‘ packen — in beiden Orten“, so der Projektmanager. Deshalb habe man sich bei der DG „bislang auch noch keine Gedanken über eine Verlängerung gemacht“.

Sollte das Ziel und damit der Glasfaserausbau erreicht werden, ist dies auch der Verdienst einer ehrenamtlichen Bürgerinitiative, die in den vergangenen Tagen mit Hauswurfsendungen, Facebook-Einträgen und in persönlichen Gesprächen noch einmal mobil gemacht hatte. In einem aufwendig gestalteten Flyer der Bürgerinitiative spricht Bürgermeisterin Margareta Ritter von einer „einmaligen Chance für Monschau“ und wird für eine „zukunftssichere Technik“ geworben, die „ohne Baukosten für den Eigentümer bis ins Haus“ gelegt werde.

(hes)
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